Schalke-Legende Olaf Thon. -Foto: NBM (Archiv)

Nach dem Derby-Debakel: Olaf Thon schlägt Alarm

Im Derby bei Borussia Dortmund ging Schalke sang- und klanglos unter. Olaf Thon nennt Gründe für die Krise.

Olaf Thon gilt als jemand, der diplomatisch zu formulieren versteht. Doch die Entwicklung „seines“ FC Schalke 04 gibt ihm offenbar Anlass zu großer Sorge. Dies zeigt seine Kicker-Kolumne.

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Neues Ruhr-Wort

Dort schreibt der 54-Jährige für seine Verhältnisse recht drastisch über die Schalker Lage. Die Königsblauen hätten „beim Re-Start sportlich wenig bis gar nichts zur Werbung für die Bundesliga beigetragen. Dieses Derby hat gezeigt, dass die Mannschaft unter denselben Problemen wie vor der Corona-Pause leidet.“

Das sagt Thon zum Thema Ausgliederung

Kein Mannschaftsteil bleibt von seiner Kritik verschont. Über Torwart Markus Schubert, der bei zwei Dortmunder Toren schlecht aussah, heißt es: Er würde sich wünschen, dass der Schalke-Keeper „eine insgesamt coolere Körpersprache an den Tag“ lege. „Vor allem, nachdem er ein Tor kassiert, das er maßgeblich verursacht hat.“ Und über die Schalker Offensive urteilt Thon: „Im Angriff war mal wieder viel zu wenig los, im Mittelfeld fehlte es an Zugriff, was vor allem Spieler wie Thorgan Hazard und Julian Brandt überzeugend auszunutzen wussten.“

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Zum Thema Ausgliederung, das nun mehr und mehr diskutiert wird, schreibt Thon: „Auf Schalke war man immer stolz darauf, ein eingetragener Verein zu sein. Ich bin dennoch der Meinung, dass immer alles auf den Tisch gehört.“

Frank Leszinski
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