Neuer Professor an Westfälischer Hochschule

Stefan Plura

Als neuer Professor im Gelsenkirchener Fachbereich Maschinenbau, Gebäude- und Umwelttechnik hat Dr. Stefan Plura das hochschuleigene Heizungslabor übernommen. Foto: WH/BL

Die Westfälische Hochschule hat Dr. Stefan Plura als Professor für Gebäudeenergie-Technik und Brandschutz berufen. Er lehrt im Gelsenkirchener Fachbereich Maschinenbau, Umwelt- und Gebäudetechnik.

Gebäudeenergie-Technik und anlagentechnischer Brandschutz mögen in den Ohren von Laien technisch schwierig und mit umständlichen Auflagen verbunden klingen. Prof. Dr. Stefan Plura (42), der in diesen Bereichen seit Anfang November an der Westfälischen Hochschule im Fachbereich Maschinenbau, Umwelt- und Gebäudetechnik lehrt, versteht es jedoch, den Bogen zu Klimaschutz und dem Schutz von Menschenleben zu schlagen: „Wer Gebäude energetisch versorgen will, sollte die bestmögliche Kombination aus Energieträgern wie Öl und Gas und zukünftigen Energieträgern wie Wasserstoff wählen und ihre effiziente Umwandlung in Heizwärme sichern.“ Je effizienter die Umwandlung von Energieträgern erfolgt, umso mehr schont es die Umwelt und dient damit dem Klimaschutz.

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

Beim Brandschutz will Plura den Studierenden zeigen, welche Lösungen bei bestmöglichem Nutzen und vertretbarem Aufwand zu einem größtmöglichen Schutz von Menschenleben und Sachwerten führen. Zu diesem Thema hat er bereits seit zwei Jahrzehnten als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Erfahrungen gesammelt. Daher kennt er auch die andere Seite: Wenn vorbeugender und anlagentechnischer Brandschutz nicht gereicht haben. Jetzt gibt er es in der Lehre an die junge Generation weiter.

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Stefan Plura ist ein Oberhausen geboren, hat dort seine Schulausbildung durchlaufen und eine Ausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbauer absolviert. Weitere Stationen von Studium und Beruf führten ihn unter anderem nach Gelsenkirchen, Stellenbosch in Südafrika und Garching bei München. Jetzt schlägt er professorale Wurzeln in Gelsenkirchen. Beruflich hat er sich viele Jahre im Kraftwerksbau betätigt, sowohl in Deutschland als auch weltweit, als Systemingenieur genauso wie als Projektleiter und als Führungskraft.