Peter Knäbel ist Chef der Schalker Knappenschmiede.

Peter Knäbel hat zwei Personal-Baustellen geschlossen. Foto: Rabas

Wie Peter Knäbel die Schalker Personalplanungen vorantreibt

Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel hat in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat wichtige Personalentscheidungen getroffen.

Rouven Schröder übernimmt zum 1. Juni als Sportdirektor die Verantwortung für den Lizenzbereich, ist dort unter anderem für die Kaderplanung, das Scouting sowie die personelle Besetzung der Fachbereiche zuständig. Neuer Direktor Knappenschmiede und Entwicklung ist ab sofort Mathias Schober, der in dieser Funktion die Gesamtverantwortung für den Nachwuchsbereich trägt.

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Mit diesen Entscheidungen setzt der Club die angekündigte Neustrukturierung des Bereichs Sport fort. „Aufsichtsrat und Vorstand sind sich einig, dass die Vielzahl an Aufgaben im sportlichen Bereich nicht von einer Person allein geschultert werden kann, sondern dass wir zusätzliche Expertise benötigen“, erklärte Sportvorstand Peter Knäbel.

Neue Mannschaft aufbauen

„Mit Rouven konnten wir einen Experten für S04 gewinnen, der über das nötige Netzwerk und die fachlichen Qualitäten in diesem Bereich verfügt. Sein Hauptauftrag wird es sein, eine neue Mannschaft aufzubauen, die Schalke 04 in Gegenwart und Zukunft erfolgreich vertreten kann,“ führte der 54-Jährige weiter aus.

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Als Spieler verbrachte Rouven Schröder einen wesentlichen Teil seiner Karriere beim VfL Bochum. Insgesamt kommt der 45-Jährige auf acht Bundesliga- und 48 Zweitliga-Einsätze. Nach seiner Profi-Laufbahn arbeitete er zunächst als Video-Analyst und Scout für den 1. FC Nürnberg, ehe er bei Greuther Fürth und Werder Bremen erfolgreich als Sportdirektor fungierte. Zuletzt war der gebürtige Arnsberger als Vorstand Sport beim 1. FSV Mainz 05 tätig.

Schober wird Direktor

Komplettiert wird die sportliche Führung durch Mathias Schober, der zum Direktor Knappenschmiede und Entwicklung aufsteigt. „Mathias hat in den vergangenen Jahren als sportlicher Leiter unserer Nachwuchsabteilung hervorragende Arbeit geleistet und großen Anteil daran, dass wir umworbene Talente für uns gewinnen konnten“, erklärt Knäbel, der bis Ende März selbst die strategische Ausrichtung der Knappenschmiede verantwortete.

„Wir waren uns früh einig, dass Mathias der Knappenschmiede erhalten bleiben soll. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit, die konsequente Weiterentwicklung unseres Nachwuchskonzeptes mit aller Kraft voranzutreiben, schließlich braucht der Club die Knappenschmiede in diesen Zeiten mehr denn je. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Rouven Schröder und Mathias Schober ein schlagkräftiges Duo zusammengestellt haben, dass die sportliche Neuausrichtung des Clubs gemeinsam erfolgreich vorantreiben wird,“ so der Schalker Sportvorstand.

Hoher Stellenwert der Knappenschmiede

Mathias Schober ist seit frühesten Kindheitstagen Schalker. Der gebürtige Marler kam 1991 als 15-Jähriger zu S04, durchlief alle Jugendmannschaften und schaffte 1994 den Sprung zu den Profis. Drei Jahre später war der Schlussmann Teil der legendären „Eurofighter“, feierte mit seinen Mannschaftskollegen den Finalerfolg im UEFA-Pokal gegen Inter Mailand.

Nach einer einjährigen Leihe an den Hamburger SV und einem sechsjährigen Engagement bei Hansa Rostock kehrte Schober im Sommer 2007 zurück in die Heimat und beendete 2012 seine Karriere auf Schalke. Mit dem Ende seiner aktiven Laufbahn wechselte der heute 45-Jährige in die Knappenschmiede und war dort zuletzt als sportlicher Leiter tätig. Schober schloss noch während seiner Profizeit ein Fernstudium im Bereich Sportmanagement erfolgreich ab.

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