Bei dem Einsatz in Buer kam ein Polizist um Leben. Foto: Pixabay

Polizist wird bei Einsatz in Buer erschossen

Bei einer Schießerei in Buer ist am Mittwochmorgen ein Polizeibeamter getötet worden.

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Wie zuerst die BILD berichtete, gehörte der 28-Jährige einer SEK-Einheit an, die einen Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts auf Rauschgiftbesitz und -handels vollstrecken sollte. Weil die Gelsenkirchener Polizei wusste, dass der Verdächtige eventuell bewaffnet sein könnte, hatte sie das SEK hinzugezogen.

Verdächtiger schoss durch die Tür auf die Beamten

Gegen sechs Uhr versuchten die Polizisten, in das Haus an der Augustin-Wibbelt-Straße einzudringen. Dabei schoss der Bewohner, laut BILD-Angaben der 29-jährige Thomas K., durch die Tür auf die Beamten. Ein Polizist wurde dabei in die Brust getroffen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dort aber eine Stunde später. Die Polizei erwiderte das Feuer, ohne allerdings den Verdächtigen zu treffen. Der Mann ließ sich ohne Widerstand festnehmen.

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Nach Abschluss der Tatortarbeit durch die Mordkommission Krefeld haben die Ermittler der Gelsenkirchener Polizei den noch offenen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Essen in der Wohnung des 29-Jährigen vollstreckt. Dabei fanden die Beamten laut Behördenangaben unter anderem folgende Gegenstände auf und stellten sie sicher: Marihuana im Wert von rund 1000 Euro, weitere Betäubungsmittel wie Kokain in geringeren Mengen, eine größere Menge Bargeld, ein offensichtlich scharfer Revolver, mehrere Luftgewehre und Messer, eine Paintball-Handgranate und selbstgebaute pyrotechnische Gegenstände.

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