Spendenübergabe in der Kirche: Abdallah Ababaker (Café Vielfalt), Manfred Stenzel (Schalke blüht auf), Pfarrer Ingo Mattauch, Necmiye Öztürk (Türkisch-Deutscher Hilfsverein), Kasiani Kalaitzidis (DGB) und Dr. Michael Böing (Schalke blüht auf, v.l.). Foto: Heselmann

Masken für den guten Zweck

Aus Baumwoll-Stoffresten nähen Mitglieder des Türkisch-Deutschen Hilfsvereins und Mitglieder der Pfarrei St. Joseph Mund-Nase-Masken für das Projekt „Schalker Familienpat*innen“.

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Die selbst genähten Masken können seit Ostern nach telefonischer Vereinbarung mit Pfarrer Ingo Mattauch in der Pfarrkirche St. Joseph in Schalke gegen eine Spende abgeholt werden.

Spenden für Alten- und Pflegeheime

Insgesamt wurden bereits über 1000 Stück dieses Behelf-Mund-Nasenschutz (BMNS) genäht. 300 wurden kostenfrei an das AWO-Seniorenzentrum, 100 an das St.-Suitbert-Haus der Caritas Gladbeck, 50 dem Seniorenzentrum Garrel übergeben. Am Mittwoch war es Zeit für eine weitere Spende: Die Organisatoren um Pfarrer Mattauch übergaben 60 Masken für jugendliche Flüchtlinge vom Café Vielfalt des DGB. Die Jugendlichen revanchierten sich mit Gummiband zum Nähen weiterer Masken.

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Außerdem beteiligt sich auch „Schalke blüht auf“, eine Initiative der Schalker Geschäftsleute und weiterer Akteure des Stadtteil, an der Aktion: Sie spendeten 75 Meter Gummiband und blauen Baumwollstoff für die Solidaritätsaktion. Auch das Stadtteilbüro Schalke unterstützt diese und mobilisiert, ermutigt und verbreitet den Aufruf zu Stoffspenden, sammelt Stoffe und schaut, dass viele fleißigen Näherinnen dazukommen.

Doppelt für den guten Zweck unterwegs

Bis jetzt sind es zehn Frauen des Türkisch-Deutschen Hilfsvereins und sieben Frauen der Pfarrei St. Joseph, sie seit einigen Wochen ehrenamtlich aus Stoffresten (100 Prozent Baumwolle) mit großem Engagement Mund-Nase-Masken nähen.

Damit sind die Näherinnen gleich doppelt für den guten Zweck unterwegs. Zum einen verringert das Tragen einer Mund-Nase-Maske das Risiko der Ansteckung der umgebenden Personen. „Inzwischen ist bekannt, dass Corona-Infizierte bereits drei bis fünf Tage vor Auftreten erster Symptome, also ohne es selbst zu bemerken oder zu wissen, bereits Überträger des Virus sind“, erklärt Ingo Mattauch. Zum anderen werden die Masken nach vorheriger Vereinbarung mit Mattauch an alle, die sich bei ihm melden, gegen eine Spende für das Projekt „Schalker Familienpat*innen“ weitergegeben. Seit 2018 unterstützen der Türkisch-Deutsche-Hilfsverein, die Kirchengemeinde St. Joseph und die Stiftung-Schalker-Markt Schüler aus der Friedrich-Grillo-Grundschule durch Begleitdienst zum Unterricht und Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe-Unterricht.

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