Rathaus Buer

Die Fassdenarbeiten am Rathaus Buer sind fast abgeschlossen (Foto: Heselmann)

Rathaus Buer: Unvorhergesehene Entdeckungen

Nach knapp neun Monaten sind die umfangreichen Fassadenarbeiten am sogenannten Neubau des Rathauses Buer bald abgeschlossen.

Nach knapp neun Monaten sind die umfangreichen Fassadenarbeiten am sogenannten Neubau des Rathauses Buer bald abgeschlossen. Mitte Mai 2020 wird das Gerüst am letzten von insgesamt fünf Bauabschnitten entfernt werden, wie die Stadt Gelsenkirchen am Freitag mitteilte. In den kommenden Wochen stehen nun noch kleinere Restarbeiten im Bereich der Lichtschächte und Außenanlagen im reparierten Bereich der Fassade an.

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Auch die Sperrungen von Wegen und Parkplätzen werden sukzessive aufgelöst. Die Kosten für die Fassadenarbeiten betrugen rund 1,2 Millionen Euro. Die Fassadenarbeiten waren zwingend nötig geworden, weil die Natursteinfassade aus den 1950er-Jahren am Ende ihrer Haltbarkeit angekommen war. Die Fassadenplatten mussten alle rückgebaut, der darunterliegende Beton instandgesetzt und ein neuer schützender Putz aufgetragen werden.

Dies sei eine anspruchsvolle Aufgabe, denn unter den Platten schlummerte die eine oder andere unvorhergesehene Entdeckung wie korrodierte Stahlbewehrung oder freigelegte Fensterverankerungen“, wie ein Stadtsprecher erklärte. Die Arbeiten waren also mit Überraschungen für die Baufachleute verbunden. Und für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus sowie die unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner waren die Arbeiten auch mit Lärm verbunden.

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Obwohl versucht worden sei, die Beeinträchtigungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten, seien Lärmbelästigungen nicht vollständig vermieden worden. Nach Abschluss der Arbeiten strahlt die Fassade des Neubaus nun in einem neuen Strukturputz in einem mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmten Sonderfarbton.

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