Redete vergeblich auf seine Spieler ein: Schalkes Interimstrainer Huub Stevens. Foto: Schalke 04

Schalke 04: Die Zahlen des Grauens

Nach 13 Bundesliga-Spieltagen weist der FC Schalke 04 eine Bilanz aus, die niemand erwartet hatte. Es sind für jeden Anhänger der Königsblauen Zahlen des Grauens. Einige Beispiele.

Tabellenstand: Schalke hat von 39 möglichen Punkten ganze vier geholt. Ein Sieg war nicht dabei, lediglich vier Unentschieden. Das bedeutet mit Blick auf die Konkurrenz: Die Königsblauen haben bereits sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz (Rang 16), wo Arminia Bielefeld aktuell steht und das weitaus schlechtere Torverhältnis (-14) als die Ostwestfalen.

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Defensive und Offensive: In beiden Kategorien tragen die Blau-Weißen die Rote Laterne. Nach 13 Spielen hat Schalke bereits 36 Gegentore kassiert. Das ist der Liga-Höchstwert. Ähnlich schlimm sieht es bei der Angriffsleistung aus. Schalke hat erst acht Treffer erzielt, so wenig wie keine andere Bundesligamannschaft.

 

 

Stevens hört nach Pokalspiel auf

 

 

Trainer: Erst David Wagner, dann Manuel Baum, jetzt Huub Stevens: Kein Verein hat im bisherigen Saisonverlauf so viele Trainer gehabt. Und bald kommt Nummer vier. Denn Huub Stevens erklärte zwischen den Zeilen auf der Pressekonferenz nach dem 0:1 gegen Bielefeld, dass er nicht nur an Weihnachten, sondern auch Silvester seine Ruhe haben will. Das bedeutet: Schalke wird beim nächsten Bundesligaspiel am 2. Januar bei Hertha BSC Berlin von Coach Nummer vier betreut werden.

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Niederlagenserie: Schalke baut den eigenen negativen Vereinsrekord in Sachen Siege immer weiter aus. Nach dem 0:1 gegen Arminia Bielefeld sind es nun schon saisonübergreifend 29 Partien in Folge ohne einen „Dreier“. Nur noch zwei Siege, dann hätte den Schalke den Rekord von Tasmania Berlin (31 Spiele ohne Erfolg) eingestellt.

Frank Leszinski
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