Schalke 04 feiert gegen Bochum ersten Saisonsieg

Im Revierderby gegen den VfL Bochum hat der FC Schalke am Samstagabend in der ausverkauften Veltins-Arena mit einem 3:1 (1:0) den erlösenden ersten Saisonerfolg gefeiert.


Im Revierderby gegen den VfL Bochum hat der FC Schalke am Samstagabend in der ausverkauften Veltins-Arena mit einem 3:1 (1:0) den erlösenden ersten Saisonerfolg gefeiert. Dominick Drexler hatte die Schalker nicht unverdient zunächst 1:0 in Führung geschossen. Bochums Keeper Manuel Riemann hatte einen Schuss von Marius Bülter nicht festhalten können – und Drexler war zur Stelle. Aus gut sechs Metern drückte er den Ball volley über die Linie. Vorangegangen waren indes 37 teilweise zerfahrene Spielminuten, die für Fußball-Ästheten eine Qual waren.

Die Schalker waren in dieser Phase zwar die drückendere, aber nicht erkennbar bessere Mannschaft. Die Gäste aus Bochum verlegten sich aufs Kontern – und hätten mit dieser Methode durchaus verdient in Führung gehen können. Vor allem in der 23. Minute als Alexander Schwolow einen strammen Schuss des äußert agilen Bochumers Gerrit Holtmann nur abzuklatschen vermochte. Den Nachschuss beförderte Simon Zoller aus elf Metern in die Nordkurve. Auch in der 34. Minute brachte der bereits in der 3. Spielminute eingewechselte Holtmann die Schalker Hintermannschaft in Bedrängnis. 

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Nach dem Seitenwechsel ging es in diesem Stil weiter, als dem VfL Bochum in der 51. Minute durch Philipp Hofmann der Ausgleich gelang. Erst allmählich erholten die Hausherren sich von diesem Schock und intensivierten ihre Offensivbemühung. Spürbar brenzlig wurde es für die Bochumer indes erst in der 70. Spielminute, als Simon Terrode in der ihm eigenen Art wie aus dem Nichts vor dem Schalker Tor auftauchte. Er traf aber nur das Lattenkreuz. Und dennoch wirkte es wie eine Initialzündung. Direkt danach hatte Rodrigo Zalzar  eine Großchance auf dem Fuß, die Reimann vereitelte. Ein scharfer Freistoß durch Tobias Mohr in der in der 73. Minute leitete dann aber das erlösende 2:1 ein. Unfreiwilliger Torschütze war der Bochumer Erhan Masovic. 

Danach waren die gefährlicheren Szenen wieder auf Seiten der Bochumer, weil Schalke in eine Art Verwaltungsmodus schaltete. Alexander Schwolow konnte mit seiner Parade in der Nachspielzeit jedoch den Schaker Sieg festhalten. Und im Gegenzug gelang ausgerechnet dem eingewechselten Sebastian Polter der 3:1-Siegtreffer gegen seinen Ex-Verein. Aus Schalker Sicht zählt am Ende nicht die Stilnote, sondern nur der erste Dreier in der  Bundesliga-Spielzeit. Trainer Frank Kramer zumindest sagte: „Ich glaube, das ist alles aufgegangen heute.“

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