Dr. Jens Buchta leitete die Schalker Mitgliederversammlung. Foto: Spernol

Schalke 04 muss seine Mitgliederversammlung vorzeitig abbrechen

Reden ja, Abstimmungen nein: Aufgrund  technischer Probleme musste Schalke 04 am Sonntag seine erstmals digital durchgeführte Mitgliederversammlung in der Veltins-Arena abbrechen.

Wie in der Abstiegssaison auf dem Fußballplatz, konnte Schalke nun auch in der virtuellen Welt die Probleme, die diesmal technischer Natur waren, nicht lösen: Nach mehrmaligen Zwangsunterbrechungen wurde die Mitgliederversammlung abgebrochen. Die Reden des Aufsichtsratsvorsitzenden Jens Buchta sowie des Vorstandes konnten gehalten werden, erforderliche Wahlen durch die digital zugeschalteten Mitglieder – zum Veranstaltungsbeginn um 9.04 Uhr waren es rund 7500 – waren aber einfach nicht zu realisieren.

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Somit war es für die Königsblauen ein gebrauchter Tag. Buchta: “Aus meiner Sicht als Versammlungsleiter ist es notwendig, dass die Wahlen rechtlich unanfechtbar sind. Diesen Zustand können wir leider nicht herstellen. Es gibt daher leider keine Alternative zum Abbruch der Veranstaltung.”

Der Klub könne so “die Abstimmungsergebnisse nicht zu 100 Prozent gewährleisten”, erklärte Buchta um 12.47 Uhr. Wann die Versammlung neu terminiert wird, steht noch nicht fest.

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