Hofft gegen Wolfsburg auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit Schalke: Trainer Manuel Baum. -Foto: Boris Spernol

Schalke gegen Zweikampf-Giganten und einen Turm

Gelingt es Schalke, den Bock nach 23 sieglosen Bundesliga-Spielen in Folge endlich umzustoßen? Die nächste Gelegenheit ist am Samstag um 15.30 Uhr, wenn der VfL Wolfsburg zu Gast in der zuschauerfreien Veltins-Arena ist.

Während Schalke zuletzt immerhin einige Lebenszeichen aussendete, die so etwas wie Hoffnung machen (dreimal hintereinander in Pflichtspielen ungeschlagen, keine verletzten Spieler und die Rückkehr von Suat Serdar in den Kader sowie das 2:2 in Mainz, das wegen des zweimaligen Rückstandes als Achtungserfolg gewertete wurde), fiel der VfL Wolfsburg eher durch hausinternen Zwist auf.

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Trainer Oliver Glasner hatte sich öffentlich über nicht geglückte Transfers geäußert – ein Dorn im Auge eines jeden Sportvorstands. Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke reagierte nicht anders und bat den Coach zum Gespräch. Die Dissonanzen sind vorerst ausgeräumt, das will in der mit sensiblen Charakteren gespickten Bundesliga-Branche allerdings nicht viel heißen…

Großer Respekt vor Weghorst

Dabei haben die Wölfe aus sportlicher Sicht eigentlich gar keinen Grund, sich gegenseitig zu “zerfleischen”. In der Bundesliga ist der VfL in dieser Saison noch ungeschlagen und stellt mit 844 insgesamt gewonnenen Zweikämpfen das aktuell zweikampfstärkste Team der Liga.

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Schalkes Trainer Manuel Baum hat seine Mannschaft daher auf ein sehr intensives und kampfbetontes Spiel eingeschworen. Wolfsburg, so Baum, werde mit breiter Brust kommen. Und mit Wout Weghorst – von dem Wolfsburger Stürmer schwärmt Baum: “Er ist ein Turm”.

Im Juni fühlte sich Weghorst auf Schalke pudelwohl – und erzielte beim Wolfsburger 4:1-Sieg zwei Tore.

Norbert Neubaum

 

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