Suat Serdar ist das Lachen erst einmal vergangen: Er muss verletzt pausieren. Foto: Rabas

Schalke-Nationalspieler Suat Serdar muss Länderspiele absagen

Schalkes Mittelfeldspieler Suat Serdar wird Bundestrainer Joachim Löw für den anstehenden Länderspiel-Dreierpack nicht zur Verfügung stehen.

„Er kann nicht zur Nationalmannschaft fahren“, sagte Trainer Manuel Baum nach dem 0:4 (0:3) bei RB Leipzig.

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Serdar war bereits in der 20. Minute wegen einer erneuten Verletzung ausgewechselt werden. Der 23-Jährige hatte gerade erst eine Muskelblessur überstanden und sein Comeback gegeben. Kein Wunder, dass Serdar tieg enttäuscht den Platz verließ.

Löw hatte einen 29-köpfigen Kader für das Länderspiel am kommenden Mittwoch in Köln gegen die Türkei sowie die beiden Partien in der Nations League am 10. Oktober in Kiew gegen die Ukraine und am 13. Oktober wieder in Köln gegen die Schweiz nominiert.

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Andere Schalker Spieler sind dagegen für Länderspiele nomniert worden. Das sind Can Bozdogan (Deutschland / U20), Alessandro Schöpf (Österreich), Salif Sané (Senegal), Hamza Mendyl, Nassim Boujellab (beide Marokko) und Rabbi Matondo (Wales).

Testspiel gegen Paderborn

In der Länderspiel-Pause hat Schalke 04 mit dem Zweitligisten SC Paderborn 07 einen attraktiven Testspiel-Gegner gewonnen. Die Ostwestfalen sind am Donnerstag, 8. Oktober, um 14 Uhr zu Gast beim FC Schalke 04. Die Partie wird um 14 Uhr im „neuen“ Parkstadion neben der Arena angepfiffen.

Der FC Schalke 04 plant, die Begegnung vor bis zu 300 Zuschauern auszutragen, behält aber zugleich gemeinsam mit den lokalen Behörden die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Gelsenkirchen im Auge. Bei erhöhtem Infektionsgeschehen ist es möglich, dass vor leeren Rängen gespielt werden muss.

Ob dann noch Neuzugänge im Schalker Kader stehen, ist offen. Vor dem sich am Montag schließenden Transferfenster redete Baum deshalb vorsichtshalber sein aktuelles Personal stark. „Meine Haltung ist, dass ich das Beste aus den Spielern machen will, die da sind“, betonte der Coach. Er glaube nach wie vor an das Potenzial der Mannschaft und habe im Training gemerkt, dass man sich das Selbstvertrauen Stück für Stück zurück erarbeite.

Frank Leszinski
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