Schalke vor dem „Abstiegsfinale“: Videositzung, Training, Gespräche

Schalke-Torwart Ralf Fährmann hat von einem „Finale“ gesprochen: Im Heimspiel gegen Hertha BSC stehen die Königsblauen am Freitagabend in der Veltins-Arena enorm unter Druck.
Schalke-Torwart Ralf Fährmann hat von einem "Finale" gesprochen: Im Heimspiel gegen Hertha BSC stehen die Königsblauen am Freitagabend in der Veltins-Arena enorm unter Druck.

Mit 16 Minuten Verspätung begann das Schalker Training am Dienstagnachmittag. Foto: Leszinski

Bevor die 250 Fans die Schalker Spieler am Dienstagnachmittag zu Gesicht bekamen, hatten diese schon eine lange Videositzung hinter sich. „Da ist der Trainer auch mal etwas lauter geworden“, verriet Gerald Asamoah, Leiter der Schalker Lizenzspieler-Abteilung.

Kein Wunder, denn die Leistungen von Terodde und Co. bei der 0:2-Niederlage gegen 1899 Hoffenheim war nicht bundesligawürdig. Vor allem in der ersten Halbzeit, in der Reis die fehlende Leidenschaft seiner Mannschaft anprangerte. Nachdem Schalke auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist, zählt gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Berliner  nur ein Sieg.

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Wie sieht die Zukunft von Alex Kral bei Schalke aus?

„Wir müssen liefern. Die Mannschaft hat im Saisonverlauf bereits bewiesen, dass sie mit Druck klarkommt. Dies müssen wir wieder schaffen“, sagte Asamoah. Dabei hoffen die Gastgeber, dass Moritz Jenz wieder fit ist. Sein Fehlen in den vergangenen beiden Partien hat sich enorm negativ bemerkbar gemacht. Schalke kassierte in zwei Partien fünf Gegentore.

„Wir brauchen Punkte“, betonte Alex Král, der vor dem Wechsel zu Schalke auch beim kommenden Gegner Hertha BSC als Neuzugang im Gespräch war. Wie seine sportliche Zukunft aussieht, ließ Král offen. „Das ist jetzt der falsche Zeitpunkt, um darüber zu reden. Wie es bei mir weiter geht, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Jetzt gilt meine ganze Konzentration den restlichen sieben Bundesligapartien mit Schalke.

Frank Leszinski