Sieben Tore und Schalker Sieg beim Erstliga-Abschied der Arena

[vc_row][vc_column][us_image image=“6089″ size=“us_1600_900_crop“][vc_column_text css=“%7B%22default%22%3A%7B%22padding-top%22%3A%2210px%22%7D%7D“]Endstand des vorläufig letzten Erstliga-Spiels in der Arena: Schalke schlägt überraschend Frankfurt mit 4:3. Foto: Neubaum[/vc_column_text][us_post_title tag=“h1″ css=“%7B%22default%22%3A%7B%22font-family%22%3A%22h1%22%2C%22margin-bottom%22%3A%220%22%2C%22padding-top%22%3A%221rem%22%7D%7D“][vc_column_text]

Ralf Fährmann kniete sich auf den Boden, hämmerte vor Freude auf den Rasen: Absteiger Schalke hat mit dem 4:3-Sieg gegen Eintracht Frankfurt im vorläufig letzten Erstliga-Spiel der Arena einen Überraschungs-Coup gelandet – und damit dem ungeliebten Nachbarn BVB auf dem Weg in die Champions League geholfen.

Am Vormittag hatten Schalker Fans an der Glückauf-Kampfbahn ein großes Transparent aufgehangen und einem der legendären Zitate von Rudi Assauer gedacht. Schalkes großer Manager hatte einst orakelt: „Wenn der Schnee geschmolzen ist, sieht man, wo die Kacke ist.“ Auf dem Transparent stand nun: „Lieber Rudi, der Schnee ist jetzt geschmolzen.“

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„Der Schnee ist geschmolzen“

Es war die treffende Zusammenfassung einer absurd schlechten Schalker Saisons, die am Nachmittag dann allerdings einen völlig unerwarteten Höhepunkt beim vorläufig letzten Erstliga-Spiel in der Arena hatte. Schalke gewann nämlich gegen Champions-League-Aspirant Eintracht Frankfurt mit 4:3 – und dabei war nicht nur erstaunlich, dass die Mannschaft von Trainer Dimitrios Grammozis einen „Dreier“ in einem Spiel holte, in dem der Gegner ein Eckball-Verhältnis von 13:1 hatte – bei Ecken ist  Schalke schließlich besonders anfällig. Nach wie vor…

Aber der Reihe nach: Schalke ging durch Klaas-Jan Huntelaar in Führung – der Routinier hatte einen Foulelfmeter im Nachschuss verwandelt (Trapp hatte zunächst gehalten) – das war nach einer Viertelstunde, und schon da war zu sehen, dass Schalke in einer sehr disziplinierten defensiven Grundordnung (5-3-2) mit Abwehrchef Salif Sané im Zentraum den Frankfurtern das Leben schwer machen würde. Vor allem der junge Mehmet Can Aydin zog sich gegen Frankfurts linken Flügelflitzer Filip Kostic hervorragend aus der Affäre.

Führung durch Huntelaar

Aber irgendeiner patzt auf Schalke in dieser Saison halt immer, diesmal war es Ralf Fährmann: Schalkes Keeper segelte nach einer knappen halben Stunde unter eine scheinbar harmlose Flanke von Amin Younes, Silva köpfte ein zum 1:1-Ausgleich. Nun schienen die Dinge ihren gewohnten Lauf zu nehmen….

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Vor allem, nachdem Frankfurt nach einem Eckball in der 51. Minute das 2:1 erzielte – Salif Sané und Evan Obite Ndicka waren hier zu in etwa gleichen Teilen beteiligt, es war allerdings wohl eher ein Eigentor. Die beste Gelegenheit also für Schalke, nun wieder einzuknicken. Aber es ereignete sich Unerwartetes.

Frankfurt völlig überrumpelt

Schalke legte die wohl beste Viertelstunde dieser Saison hin, Frankfurt war völlig überrumpelt. Vorarbeit Huntelaar (verletzte sich dabei, musste raus) auf Blendi Idrizi – 2:2 (53.). Vorarbeit Matthew Hoppe auf Florian Flick – 3:2 (60.). Solo Hoppe fast ab der Mittellinie – 4:2 (64.). Schalke, es war tatsächlich so, zauberte.

Und zitterte: Silva traf noch zum 4:3 (73.), Frankfurt drängte auf den Ausgleich, Becker verpasste das 5:3, als er kurz vor Schluss zu lange zögerte. Nach 04 Minuten Nachspielzeit stand endlich fest: Das Erstliga-Abschiedsspiel der Arena endete mit dem dritten Schalker Saisonsieg. Es war übrigens das erste Mal, dass Schalke gegen ein Spitzenteam der Liga überhaupt punkten konnte in dieser Saison.

Norbert Neubaum

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