Das Vereinsgelände der Sportgemeinschaft Erle. Foto: André Przybyl

Die Sportgemeinschaft Erle erhält eine Million Euro vom Bund. Mit dem Geld kann der Verein ein neues Sozialgebäude bauen.

„Auch in der letzten Förder-Runde des Bundesprogramms zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur konnte wieder ein Gelsenkirchener Projekt berücksichtigt werden“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Töns. „Über eine Million Euro hat der Haushaltsausschuss des Bundestages für den Ersatzneubau des Vereins Erler-Sportgemeinschaft e.V. an der Oststraße bewilligt.“

Zeitgemäßes Gebäude statt Containerlösung

Ebenso wie beim Vereinsheim des DJK Arminia Hassel trägt der Bund 90 Prozent der Gesamtkosten, die mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt werden. Damit soll anstelle der bisherigen Containerlösung ein zeitgemäßes Gebäude mit Sozial- und Funktionsräumen (Umkleiden, Sanitätsbereich, Büro- und Kursräumen) errichtet werden. Es soll neben den Angeboten des Sportvereins auch anderen Institutionen und Projekten im Stadtteil wie zum Beispiel Seniorentreffs oder Sprachkursen zur Verfügung stehen.

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„Der Sportverein Erler-Sportgemeinschaft kooperiert mit vielen Einrichtungen im Sozial- und Bildungsbereich und leistet mit seinen vielfältigen Aktivitäten auch einen wichtigen Beitrag zur Integration und zum Zusammenleben im Stadtteil. All das kann durch den Neubau nun noch verstärkt werden“, erklärt der Erler SPD-Stadtverordnete Atilla Öner. „Das ist ein großer Gewinn nicht nur für Erle, sondern auch für den gesamten Stadtbezirk Ost“, ergänzt Bezirksbürgermeister Wilfried Heidl.

Sportvereine hart von Pandemie getroffen

„Endlich haben wir es geschafft“, freut sich auch der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete für Gelsenkirchen Oliver Wittke (CDU). Mit dem Geld könne die Sportgemeinschaft jetzt fest planen und die Vorbereitungen für den Bau der Anlage treffen. „Gerade die Sportvereine trifft die Pandemie hart, jetzt gibt es für die Zeit nach Corona tolle neue Perspektiven für die wertvolle Vereinsarbeit, die besonders Kindern und Jugendlichen ein unersetzliches Angebot bietet“, erklärt Wittke.

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