Torwart Schwolow kommt nach Schalke – und übt sich gleich in Verzicht

Hier noch gegen Schalke im Tor des SC Freiburg: Alexander Schwolow (r.) im Duell mit Breel Embolo.

Alexander Schwolow wird in der kommenden Saison im Schalker Tor stehen – und zwar als klare Nummer eins.

Vor zwei Jahren war er schon einmal ein Thema, aber Schalke konnte weder die Ablösesumme, die Hertha BSC an den SC Freiburg zahlte, stemmen (sieben Millionen Euro) noch die Gehaltswünsche von Alexander Schwolow erfüllen. Nun wird der 30-jährige Torhüter doch noch ein Königsblauer.

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“Alex verzichtet auf viel Geld”

Schalke hat Schwolow von Hertha BSC Berlin ausgeliehen, die Leihgebühr soll 300.000 Euro betragen. Und laut Sportdirektor Rouven Schröder verzichtet Schwolow auf “viel Geld, weil es ihm ausschließlich um die sportliche Perspektive geht”. In Berlin soll Schwolow ca. 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdient haben, auf Schalke wird angeblich nicht mehr als 1,5 Millionen Euro pro Spieler bezahlt. Nach Adam Riese verzichtet Schwolow also mindestens auf eine Million Euro.

Schwolow kommt als klare Nummer eins nach Schalke – das war das Anforderungsprofil, das die Königsblauen nach der Trennung von Aufstiegstorhüter Martin Fraisl an den neuen Mann und an sich selbst gestellt hatten. Hinter Schwolow kämpfen Ralf Fährmann und Herausforderer Justin Leekeren um den Posten als Nummer zwei, vierter Profi-Torhüter im Bunde ist Routinier Michael Langer.

Beim Trainingsstart bereits dabei

„Ich freue mich sehr, dass der Wechsel geklappt hat und ich bereits zum Trainingsstart auf Schalke sein werde. Ich weiß, welche Aufgabe uns als Mannschaft bevorsteht. Es wird eine herausfordernde Zeit der ich mich gemeinsam mit dem Team gerne stellen werde“, sagt Schwolow. Öffentlicher Trainingsstart ist am Mittwoch in einer Woche, voraussichtlich um elf Uhr.

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Norbert Neubaum

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