Trainerbeben auf Schalke: Thomas Reis gefeuert!

Überraschung am Mittwochmorgen: Schalke 04 hat Trainer Thomas Reis gefeuert. Zunächst übernimmt Co-Trainer Matthias Kreutzer.

Aus auf Schalke: Trainer Thomas Reis. Foto: Rabas

Königsblau zieht Konsequenzen aus der negativen Entwicklung der vergangenen Wochen: Nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten und mangelnder Erfolgsperspektive hat sich die sportliche Leitung dazu entschieden, Trainer Thomas Reis und Co-Trainer Markus Gellhaus mit sofortiger Wirkung freizustellen. Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer Analyse aus den vergangenen Tagen. Bis auf Weiteres wird der bisherige Co-Trainer Matthias Kreutzer die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen.

„Nach dem Sieg der Moral gegen Magdeburg war unsere Erwartungshaltung, dass wir auf St. Pauli weitere Fortschritte sehen würden. Stattdessen mussten wir einen empfindlichen Rückschritt hinnehmen“, erklärte Sportvorstand Peter Knäbel. „Wir haben die vergangenen Tage zu intensiven Beratungen genutzt und sind zu dem Schluss gekommen, diesen Schritt im Sinne des Vereins genau jetzt tätigen zu müssen. Unser Ziel ist es, den seit dem Saisonstart negativen Trend zu brechen.“

Werbung
Die unglaubliche Reise des FC Schalke 04 Vom bitteren Abstieg bis zur meisterlichen Rückkehr in die Erste Liga – die Geschichte der Saison 2021/22

„Einen neuen Weg gehen“

„Wir haben bis zuletzt alles dafür getan, um uns mit Thomas Reis aus dem sportlichen Tief heraus zu arbeiten. Nach den internen Besprechungen fehlte uns jedoch die notwendige Überzeugung, dass wir die Negativentwicklung in der bisherigen Konstellation stoppen und so kurz- und mittelfristig erfolgreich sein können. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, einen neuen Weg zu gehen“, sagte Sportdirektor André Hechelmann.

Der Blick der sportlichen Leitung ist auf die anstehenden Partien gerichtet. Hechelmann: „Unser gemeinsames Ziel ist es, mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause zu gehen. Matthias Kreutzer genießt unser volles Vertrauen, und wir werden ihn mit all unseren Mitteln unterstützen. Parallel arbeiten wir an der Nachfolgelösung.“

Frank Leszinski