Trotz Kosten-Explosion: Schalker Ultras kämpfen weiter um die “Landmarke”

Ist sogar im Hintergrund stehend noch “herausragend”: Der letzte Flutlicht-Mast des Parkstadions. Foto: Archiv

Trotz einer Kosten-Explosion halten die Schalker Ultras an ihrem Vorhaben fest, den letzten verbliebenen Flutlicht-Mast des Parkstadions mit einer Spenden-Aktion zu “retten”.

Vier gewaltige und weithin sichtbare Flutlicht-Masten hatte das Gelsenkirchener Parkstadion – einer davon, der in der „alten“ Nordkurve, ist übrig geblieben. Den wollen die Schalker Ultras „retten“ und wieder zum Leuchten bringen. Die Spenden-Aktion, die sie ins Leben gerufen haben, gestaltet sich allerdings schwieriger als wahrscheinlich erhofft.

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Grund dafür ist eine Kosten-Explosion, für die u. a. auch die gestiegenen Energiepreise verantwortlich sind. Auf ihrer Homepage nennen die „Ultras“ Zahlen. Kalkuliert worden sei mit erforderlichen Einnahmen in Höhe von 150.000 Euro, die finale Kostenkalkulation habe nun einen Betrag in Höhe von 240.000 Euro ergeben.

Aufgeben keine Option trotz kurzen Moments der Schockstarre

„Eine nicht für möglich gehaltene Preissteigerung und gleichzeitig eine unfassbare Summe, welche uns für einen kurzen Moment in Schockstarre versetzte“, kommentieren die Ultras diesen Rückschlag bei ihrer Aktion.
„Aufgeben ist keine Option“​Aufgaben, sagen sie, sei allerdings keine Option.

Die Aktion, bei der u. a. Parkstadion-Schals verkauft werden, geht also weiter. Das bekräftigten die „Ultras“ auch beim Schalke-Tag am 24. Juli, als sie die große Bühne des Schalker Familientreffens nutzen konnten, um auf ihre Aktion aufmerksam zu machen.

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Der 68 Meter hohe Flutlicht-Mast ist eine Gelsenkirchener „Landmarke“ – besonders von der Autobahn 2 gibt er durch seinen Anblick Anreisenden das Gefühl, „wieder zuhause“ zu sein. Das Parkstadion wurde 1973 mit einem Fassungsvermögen von 70.600 Zuschauern eröffnet, 2001 fand dort das letzte Bundesliga-Spiel statt. Mittlerweile wurde das Stadion „zurückgebaut“, die Zuschauer-Kapazität beträgt ca. 4.000.

Norbert Neubaum
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