Diese T-Shirts kann man kaufen. Foto: Privat

Unterstützung für den Einzelhandel in Buer

Unter dem Motto „#wirsindbuer“ ist jetzt eine Internetseite an den Start gegangen, mit der man der lokalen Wirtschaft helfen kann.

Die Corona-Krise hat Buer fest im Griff: Viele Geschäfte in der Innenstadt haben geschlossen oder bieten begrenzte Öffnungszeiten an, von den Kneipen und Restaurants, die seit Wochen auf Kundschaft verzichten müssen, ganz zu schweigen. Für Citymanagerin Aylin Gimmerthal stand fest: „Irgendwas müssen wir für Buer machen.“ Ihre Idee: Eine Internetseite, auf der Produkte verkauft werden, und deren Erlöse dem Buerschen Einzelhandel zugute kommen.

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Neues Ruhr-Wort

„Müssen alle zusammenhalten“

„supportbuer.de“ heißt die Seite: Unter dem Hashtag „#wirsindbuer“ werden die Besucher dazu aufgerufen, mit dem Kauf eines der angebotenen Artikel die Händler in Corona-Zeiten zu unterstützen. „Die derzeitige Situation zeigt wieder einmal mehr, dass wir alle aufeinander angewiesen sind und zusammenhalten müssen“, begründet Aylin Gimmerthal. „Daher haben wir uns zur Aufgabe gemacht, unsere lokalen Händler in der Bueraner Innenstadt zu unterstützen und deren Überlebensfähigkeit zu steigern.“ „Wir“: Das sind Aylin Gimmerthal, Designerin Yvonne Haveloh, die die Seite und die angebotenen Artikel gestaltet hat sowie die Werbegemeinschaft Buer.

Zu kaufen gibt es zurzeit schlichte, weiße T-Shirts, die auf der Brust ein stilisiertes Corona-Virus sowie den Schriftzug „#wirsindbuer“ zeigen. „Mit dem Kauf eines T-Shirts gehen 10 Euro unmittelbar an die lokalen Händler in Buer“, erläutert Aylin Gimmerthal. Die Differenz deckt die Kosten für Produktion, Versandmaterial, Onlineshop und Transaktionsgebühren. Außerdem gibt es Baumwolltaschen mit der gleichen Aufschrift sowie Tüten mit Blumensamen. Die Auslieferung erfolgt entweder über den lokalen Lieferdienst „Sterntor“, alternativ kann man sich die Produkte auch bei „Kaffee Odiba“ am Goldbergplatz abholen. „Den Rest liefern wir selbst aus“, sagt Aylin Gimmerthal – unnötige Kosten sollen eben vermieden werden.

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Die Verteilung der Einnahmen übernimmt der Vorstand der Werbegemeinschaft: Händler in Not können sich bei der WG melden. „Wir wollen soviel Geld wie möglich verdienen, um die Einzelhändler in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen“, sagt Aylin Gimmerthal.

www.supportbuer.de

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