Warum das Testspiel in Split für Schalke-Stürmer Sebastian Polter so wichtg war

Warum das Testspiel in Split für Schalke-Stürmer Sebastian Polter so wichtg war

Schalke verliert Testspiel in Split mit 3:4. Foto: Schalke 04.

 

Sebastian Polter konnte bisher auf Schalke nicht überzeugen. Mit einem spektakulären Tor beim Testspiel in Split tat der Stürmer etwas für sein Selbstvertrauen.

Offensiv hat der FC Schalke 04 nach 15 Bundesligapartien bisher beileibe keine Bäume ausgerissen. Dieses Urteil gilt insbesondere für Sebastian Polter, der erst einmal für Schalke in der Bundesliga erfolgreich war.

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Dass er das Toreschießen noch nicht verlernt hat, bewies der 31-Jährige bei der 3:4-Niederlage im Testspiel in Split. Dort war Polter mit einem spektakulären Hackentor erfolgreich, was man ihm nach dem bisherigen Saisonverlauf so gar nicht mehr zugetraut hätte.

Kritische Töne

„Der Ball kam in den Rücken, deshalb konnte ich ihn nur noch mit der Hacke nehmen. Ich habe direkt gemerkt, dass ich ihn gut getroffen habe,“ schilderte der Angreifer seinen Treffer. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft war Polter in Durchgang eins noch zufrieden. „Man hat gesehen, dass wir im Training an unserem Offensivspiel gearbeitet haben. Unser Spielaufbau war besser“, so der Routinier.

Unzufrieden war Polter jedoch mit der Abwehrarbeit der Königsblauen. „Wir dürfen die Defensive nicht vernachlässigen. Du willst nicht mit offenem Visier in so ein Spiel gehen und vier Gegentore fressen“, betonte der Stürmer. Beim nächsten Test in Osnabrück muss sich Schalke nicht nur in diesem Bereich steigern, damit ein versöhnlicher Jahresabschluss gelingt.

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