Warum sich Schalke 04 in finanzieller Hinsicht auf dem richtigen Weg sieht

[vc_row][vc_column][us_image image=“6428″ size=“us_1600_900_crop“][vc_column_text css=“%7B%22default%22%3A%7B%22padding-top%22%3A%2210px%22%7D%7D“]Schalkes Finanzchefin Christina Rühl-Hamers sieht Fortschritte bei der finanziellen Konsolidierung des Vereins. Foto: Schalke 04[/vc_column_text][us_post_title tag=“h1″ css=“%7B%22default%22%3A%7B%22font-family%22%3A%22h1%22%2C%22margin-bottom%22%3A%220%22%2C%22padding-top%22%3A%221rem%22%7D%7D“][vc_column_text]

Schalkes Finanzchefin Christina Rühl-Hamers präsentierte den Konzern-Jahresabschluss 2021. Wichtige Eckdaten gegenüber dem Abschluss von 2020 haben sich verbessert.

Schalke und das liebe Geld – das ist eigentlich immer ein großes Thema. Besonders in den vergangenen Monaten, als dem Verein vor allem wegen der zwei „Sonderposten“ Corona und Abstieg der finanzielle Kollaps dohte. Bei der Präsentation des Jahresabschlusses 2021 konnte Schalkes Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers nun feststellen: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Werbung
Die unglaubliche Reise des FC Schalke 04 Vom bitteren Abstieg bis zur meisterlichen Rückkehr in die Erste Liga – die Geschichte der Saison 2021/22

Diese Einschätzung basiert auf der Erkentnnis, dass sich wichtige Eckdaten des Abschlusses von 2021 gegenüber 2020 verbessert haben. So konnte der Konzern-Jahresfehlbetrag von 52 Millionen Euro aus 2020 auf 17 Millionen Euro in 2021 verringert und im zweiten Halbjahr 2021 sogar schon wieder ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden. Die Gesamtverbindlichkeiten konnten von 217 Millionen auf 183,5 Millionen abgebaut werden.

Kaderumbau zeigt Wirkung

Verantwortlich für diesen aktuell positiven Tend ist auch der gewaltige Kaderumbau – so wurde der Lizenzspieler-Etat von ca. 80 Millionen Euro auf ca 20 Millionen Euro heruntergefahren. Im Abschluss 2021 ist allerdings die Hälfte des „teuren“ Kaders noch enthalten, da zum Jahresabschluss 2021 auch die Rückrunde der Abstiegssaison gehört. Ferner tragen nun weitere Sparmaßnahmen wie der Baustopp des Projektes Berger Feld II Früchte, und durch den Verkauf der E-Sports-Lizenz wurden die sonstigen betrieblichen Erträge deutlich erhöht.

Das ist alles ein Grund zum Optimismus, aber noch nicht zum Jubilieren Denn wie prekär die Schalker Lage nach wie vor ist, zeigt die Zunahme des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages auf knapp 89 Millionen Euro (2021) gegenüber 71 Millionen Euro in 2020.

Werbung
Norbert Neubaum

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]