Sozialdezernentin Andrea Henze nahm am Freitag an der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Buer eine Gruppe von Flüchtlingen aus der Ukraine in Empfang.
In der leerstehenden Kirche St. Mariä Himmelfahrt und ihren angrenzenden Gebäude sind die Flüchtlinge untergebracht. Foto: Stadt Gelsenkirchen/ Gerd Kaemper/ gkfoto.de,

Gelsenkirchen: Sozialdezernentin nimmt Ukraine-Flüchtlinge in Empfang

Sozialdezernentin Andrea Henze nahm am Freitag an der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Buer eine Gruppe von Flüchtlingen aus der Ukraine in Empfang.

Eine Woche hatte die strapaziöse Rückfahrt des Busses gedauert, der zuvor Teil des Gelsenkirchener Hilfskonvois für die Ukraine war. Sprachmittler und Sozialarbeiterinnen der Diakonie betreuen nun vor Ort die Kriegsflüchtlinge. Bei der Ankunft mischten sich Tränen der Erleichterung – endlich an einem sicheren Ort angekommen zu sein – mit Tränen aus Sorge um zurückgebliebene Familienangehörige in der Heimat.

Weitere Flüchtlinge kommen am Hauptbahnhof an

Weitere Frauen und Kinder aus der Ukraine kamen am Wochenende am Hauptbahnhof an. Auch sie konnten in Buer untergebracht werden. Unter Hochdruck hatten Mitglieder der Kirchengemeinde St. Urbanus die Räumlichkeiten der leerstehenden Kirche und ihrer angrenzenden Gebäude gemeinsam mit städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Ankunft vorbereitet. 52 Schlafplätze konnten so eingerichtet werden.

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Für die medizinische Versorgung arbeitet das städtische Gesundheitsamt mit dem Roten Kreuz und den umliegenden Krankenhäusern zusammen. Die Stadt stellt Behandlungsscheine für Arztbesuche aus. Derzeit befinden sich 157 Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, in Gelsenkirchen (Stand: 14. März).

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