Aktuell im Form-Hoch: Darum bleibt Amine Harit ein Schalker Hoffnungsträger

Amine Harit (hier ein Archivfoto im S04-Trikot) ist von Schalke zu Olympique Marseille ausgeliehen: Schalke hofft im Sommer auf einen Verkaufserlös. Foto: Rabas

Amine Harit, von Schalke zu Olympique Marseille ausgeliehen, unterliegt offenbar großen Formschwankungen – aktuell geht die Kurve wieder nach oben.

Als Amine Harit kurz vor Toresschluss bzw. aufgrund der finanziellen Situation von Olympique Marseille sogar erst kurz danach ausgeliehen wurde, bezeichnete Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel das Leihgeschäft für die Königsblauen als „existenziell wichtig“. Ein dreiviertel Jahr später gehört der begabte Mittelfeldspieler noch immer zu den Schalker Hoffnungsträgern, was einen Verkauf betrifft.

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Aber: Wer kauft schon eine „Wundertüte“? Denn so richtig weiß man auch in Marseille offenbar noch nicht, woran man bei Harit ist. Die Leistungen des 24-Jährigen schwanken enorm. Nach gutem Start in Marseille wurde er monatelang zum Teil gar nicht mehr nennenswert berücksichtigt, aktuell scheint er sich wieder in einem Form-Hoch zu befinden: Der Mittelfeldspieler erzielte beim 4:2-Erfolg von Olympique Marseille bei der AS Saint-Étienne den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1. Es war sein dritter Scorerpunkt in den vergangenen drei Spielen.

Erste Liga „kein Trampolin“

Das macht Schalke natürlich Hoffnung, Harit doch noch zu einem ordentlichen Preis verkaufen zu können. Sein Vertrag auf Schalke läuft noch bis 2024 – dass er für Schalke noch einmal aufläuft, ist eher auszuschließen, selbst bei einem Schalker Wiederaufstieg. Die Erste Liga, so Finanzchefin Christina Rühl-Hamers beim Schalker Miglieder-Talkformat „Mitgeredet“, sei „kein Trampolin“, auf dem Schalke dann sofort wieder große Sprünge machen könne.

Im Klartext: Harit, noch ausgestattet mit einem „großen“ Vertrag, wäre auch dann nicht zu finanzieren. Es sei denn, er verzichtet freiwillig auf Gehalt.

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Norbert Neubaum
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