Am Leibniz-Gymnasium gab es den ersten Corona-Fall an einer Gelsenkirchener Schule nach den Sommerferien –Foto: Matthias Heselmann

An drei weiteren Schulen Corona-Fälle

An drei Schulen in Gelsenkirchen hat es neue Corona-Fälle gegeben. Drei Schüler und ein Lehrer sind betroffen. Die Klassenverbände befinden sich nun in Quarantäne, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Demnach sind Am Berufskolleg Am Goldberg in Buer sind zwei Schülerinnen positiv getestet gemeldet worden. Beide wohnen nicht in Gelsenkirchen. Die Schülerinnen, ihre jeweiligen Klassenverbände sowie die dort eingesetzten Lehrkräfte sind vom Gesundheitsamt der Stadt Gelsenkirchen unter Quarantäne gestellt worden.

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Am Hans-Schwier-Berufskolleg in Buer ist den Angaben zufolge außerdem ein Lehrer bei den angelaufen freiwilligen Tests  als Positivfall ermittelt worden. „In seinem Fall sowie im Falle der zwei von ihm unterrichteten Klassen übernehmen nun die Gesundheitsbehörden am Wohnsitz der teilweise von weit her kommenden Schülerinnen und Schüler die weitere Bearbeitung“, sagte ein Stadtsprecher.

25 Schülerinnen und Schüler betroffen

Einen weiteren Corona-Fall gibt es an der Gesamtschule Ückendorf. Hier ist ein Schüler einer 9. Klasse am Corona-Virus erkrankt. Auch hier wurden neben dem Schüler selbst alle unmittelbaren Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. In diesem Fall waren es die 25 Schülerinnen und Schüler seiner Klasse. An allen drei Schulen werden die ermittelten Kontaktpersonen nun ebenfalls auf das Corona-Virus getestet. Der Schulbetrieb für alle anderen Schülerinnen und Schüler läuft in normalem Umfang weiter.

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Bereits am Freitag war der erste Conrona-Fall nach den Ferien an einer Gelsenkirchener Schule bekannt geworden: Hier war ein Schüler der siebten Jahrgangsstufe des Leibniz-Gymnasiums in Buer positiv auf Corona getestet worden. Laut Angaben der Stadt war der Schüler nach den Ferien lediglich am ersten Schultag in der Schule und befindet sich seitdem in Quarantäne. Die gesamte Jahrgangsstufe mir rund 120 Schülerinnen und Schülern wurde unter Quarantäne gestellt.

Stadt richtet keine Testzentren ein

Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher haben in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich alle zwei Wochen kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Testzentren, die dafür in anderen Städten eingerichtet werden, sind in Gelsenkirchen kein Thema. „Dafür sehen wir keinen Bedarf“, erklärt Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff. Stattdessen setzt die Stadt auf die niedergelassenen Hausärzte.

Über 40 davon hätten sich laut Dr. Klaus Rembrink dazu bereiterklärt, die Tests durchzuführen. Denn: „Verpflichtet sind sie dazu nicht“, erläutert der Leiter der Gelsenkirchener Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). „Bei rund 5.500 Lehrern und Erziehern in der Stadt sind wir damit gut aufgestellt“, fügt Wolterhoff hinzu. Unter www.coronatestpraxis.de könnten Interessenten herausfinden, welcher Arzt die Abstriche anbietet.

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