Die Cityfest-Ersatzveranstaltungen „Der Robinienhof tanzt“ und „Buer tischt auf“ finden nicht statt. Das erklärt Veranstalter Markus Jansen gegenüber hallobuer.ruhr.
Ole Siemiski, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Buer. Foto: André Przybyl

Buer: Cityfest-Ersatzveranstaltungen abgesagt

Die Cityfest-Ersatzveranstaltungen „Der Robinienhof tanzt“ und „Buer tischt auf“ finden nicht statt. Das erklärt Veranstalter Markus Jansen gegenüber hallobuer.ruhr.

Querelen zwischen Stadt und Buerscher Werbegemeinschaft (WG) sorgten dafür, dass das im September geplante Cityfest abgesagt wurde. Die WG forderte von der Stadtverwaltung einen Feuerwehrplan. Dieser legt fest, wo bei einer Veranstaltung Stände stehen dürfen und wo Rettungswege für die Feuerwehr freigehalten werden müssen. „Einen solchen Plan hatten wir in der Vergangenheit nicht“, erklärt WG-Vorsitzender Udo „Ole“ Siemienski. „Die Stadt hat uns immer wohlwollend begleitet.“ Soll heißen, bei Begehungen vor Ort hätten die Beteiligten festgelegt, ob Stände versetzt werden müssten oder nicht. „Dabei haben wir immer draufgezahlt“, sagt Siemienski.

Cityfest ohne Plan nicht planbar

Denn einen Stand im Nachhinein zu versetzen, koste Geld, pflichtet Veranstalter Markus Jansen bei, der das Fest organisieren sollte. „Die Hütten sind ans Strom- und Wassernetz angeschlossen, zum Teil schon eingerichtet“, erklärt Jansen. „Diese zu versetzen, ist nicht so einfach, wie sich manche vielleicht vorstellen.“ Ohne Plan sei das Fest dem Veranstalter zufolge nicht planbar.

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Für das diesjährige Cityfest habe die Stadt laut Siemienski zugesagt, der WG einen Feuerwehrplan zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile würde es ihn auch geben. „Jedoch bekomme ich ihn nicht, mit der Begründung, der Plan könne aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gemacht werden“, erklärt „Ole“ Siemienski. Die Stadt kann die Aufregung nicht verstehen und verweist auf die bisherige Praxis, die Aufstellung der Stände bei einem Vor-Ort-Termin verbindlich zu klären.

Auch „Buer tischt auf“ nicht durchzuführen

Statt des Cityfestes plante Markus Jansen gemeinsam mit Christoph Klug, der in Buer unter anderem das „Lokal ohne Namen“ betreibt, zwei Veranstaltungen als Ersatz: Am 18. September sollte „Der Robinienhof tanzt“ über die Bühne gehen. Einen Tag später, am 19. September, war unter dem Titel „Buer tischt auf“ ein Stadtteilfrühstück auf der Domplatte geplant. Doch nun wurden auch diese abgesagt.

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Als Hauptgrund für die Absage führt Jansen die Pandemie-Lage in Gelsenkirchen an. „Die Inzidenz steigt stetig“, erklärt der Veranstalter. „Angesichts dieser Entwicklung ist das Risiko einfach zu hoch, die Veranstaltungen zu planen.“ So würde aller Voraussicht nach kein Gast am Robinienhof tanzen. „Wir müssten Bänke aufstellen“, sagt Jansen, „so kommt doch keine Stimmung auf“. Auch das Stadtteilfrühstück „Buer tischt auf“ ließe sich unter diesen Bedingungen nicht durchführen. „Wahrscheinlich müssten wir die Domplatte einzäunen – bei einer eintägigen Veranstaltung lohnt sich das nicht“, berichtet Markus Jansen. Er vermisst klare Signale aus Berlin. „Wir brauchen verbindliche Regeln, wie mit Veranstaltungen künftig umgegangen wird“, fordert Jansen.

„Warten Bund-Länder-Treffen ab“

Ob der verkaufsoffene Sonntag in Buer stattfindet, der für den 19. September geplant ist, kann „Ole“ Siemienski noch nicht sagen. „Wir warten noch das Bund-Länder-Treffen am Dienstag ab“, erklärt Siemienski.

André Przybyl
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