Buer: Hoffnung für Weihnachtsmarkt und Co.

Die Werbegemeinschaft Buer steht vor dem Aus und mir ihr Buersche Veranstaltungen. Doch es gibt Hoffnung für Weihnachtsmarkt und Co.
Die Werbegemeinschaft Buer steht vor dem Aus und mir ihr Buersche Veranstaltungen. Doch es gibt Hoffnung für Weihnachtsmarkt und Co.
Steht auf der Kippe: der Weihnachtsmarkt Buer. Foto: André Przybyl

 

Simon Nowack, Chef der Gelsenkirchen Wirtschaftsförderung, zeigt sich am Mittwoch nicht überrascht, dass sich die Werbegemeinschaft (WG) Buer auflösen werde. „Das war bereits seit Januar dieses Jahres absehbar“, sagt er auf Nachfrage von Hallo Buer. Es habe bereits zwei Gesprächsrunden mit Buerschen Akteuren gegeben. „Mit am Tisch saßen Mitglieder der Werbegemeinschaft, Einzelhändler, die nicht in der WG sind, Immobilienbesitzer sowie die großen Sponsoren der WG, die Sparkasse und die Volksbank.“ Bereits bei der ersten Zusammenkunft habe sich herauskristallisiert, „dass die Werbegemeinschaft keine Zukunft mehr hat“.

Im Juni will die Wirtschaftsförderung einen Workshop in ähnlicher Konstellation durchführen, in dem über eine mögliche Nachfolgeorganisation diskutiert werden soll. „Da gibt es noch nichts Konkretes“, erklärt Nowack. „Denkbar wäre eine City-Initiative, wie sie im Gelsenkirchener Süden schon sehr gut funktioniert.“ Alle Akteure hätten ihre Bereitschaft signalisiert, sich für Buer zu engagieren. „Fünf junge Einzelhändler wollten schon eine eigene Organisation gründen“, berichtet Nowack. „Diese haben wir aber zunächst gestoppt und auf den Workshop verwiesen.“

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Citymanagement Buer wird neu besetzt

Der Chef der Wirtschaftsförderung bestätigt, dass das Buersche Citymanagement im Herbst neu besetzt wird. „Dann ist die regelmäßige Förderperiode abgelaufen, für die der Rat der Vergabe der Gelder zugestimmt hat.“ Die Stelle der Citymanagers oder der Citymanagerin wird zur Hälfte von der Stadt, zur anderen Hälfte von privaten Initiativen finanziert – in Buer zu gleichen Teilen von der Buer Management GmbH (BMG) und der Werbegemeinschaft. Hier liegt ein Problem: „Zurzeit fehlt uns die Werbegemeinschaft als Vertragspartner.“

Mit der Leistung von Sophie Pieper und Josef Bathen junior, die sich zurzeit das Citymanagement teilen, habe die Neubesetzung nicht zu tun. „So weit ist weiß, läuft ihr Vertrag aus und beide wollen sich nicht mehr auf den Posten bewerben, da sie anderweitige Verpflichtungen haben“, sagt Nowack. „Aber der plötzliche Weggang von Aylin Gimmerthal und die Querelen um die Werbegemeinschaft haben ihre Arbeit nicht gerade leichter gemacht.“ 

Citymanagement kein Ersatz für Werbegemeinschaft

Ein Citymanagement kann nach Ansicht Nowacks kein Ersatz für eine Werbegemeinschaft sein. „Es braucht einen Zusammenschluss der Händler“, glaubt er. Nach Vorbild von Citymanagerin Angela Bartelt, die den Posten im Gelsenkirchen Süden seit Jahre innehat, solle das Buersche Citymanagement künftig „Botschafter der Innenstadt“ sein. „Es soll die Nachfolgeorganisation der WG managen“, erklärt Nowack. „Unter anderen um die Ehrenamtler zu entlasten – auch daran hat die Werbegemeinschaft gekrankt.“

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Der Chef der Wirtschaftsförderung zeigt sich zuversichtlich, dass Buer Live, Cityfest und Weihnachtsmarkt samt verkaufsoffener Sonntage in Buer stattfinden. „Wir haben mit mehreren externen Veranstaltern gesprochen und stehen mit einem in konkreten Verhandlungen“, sagt Simon Nowack. „In den kommenden zwei Wochen werden wir mit einem Ergebnis an die Öffentlichkeit gehen können.“

André Przybyl
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