Buer: „Rock am Dom“ mit Frida Gold

Musik an drei Tagen auf zwei Bühnen – das ist „Rock am Dom“. Headliner des Festivals in Buer: die Band Frida Gold.
Musik an drei Tagen auf zwei Bühnen - das ist „Rock am Dom“. Headliner des Festivals in Buer: die Band Frida Gold.
Headliner von „Rock am Dom“: Frida Gold. Foto: Universal Music Group

 

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause findet in Buer vom 18. bis 20. August wieder das Festival „Rock am Dom“ statt. Bei freiem Eintritt bespielen dann Bands und Solo-Künstlerinnen sowie -Künstler zwei Bühnen – eine auf der Buerschen Domplatte, die Zweite auf der Wiese vor dem Michaelshaus, Als Headliner konnte der Förderverein des Festivals die Band Frida Gold gewinnen.

Mit „Wovon sollen wir träumen“ gelang Frida Gold im Jahr 2011 der Durchbruch. Es folgten weitere Hits wie „Liebe ist meine Religion“. „Der Rückzug vor ein paar Jahren in unsere alte Heimat, das Ruhrgebiet, hat uns erlaubt, zu werden wer wir sind“, resümiert die Band heute, die einst in Bochum gegründet wurde. Zum „Rock am Dom“ bringt das Pop-Duo Alina Süggeler und Andi Weizel neben ihren Hits auch brandneue Songs wie die Single „Halleluja“ mit – live zu hören am Samstagabend auf der Domplatte.

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Lokalmatadoren machen den Anfang

Los geht es am Donnerstagabend, 18. August, um 18.30 Uhr auf der Bühne am Michaelshaus – der sogenannten Kulturbiergarten-Bühne. Hier spielen die Lokalmatadoren Decadance Dance Rock und Grunge. Im Anschluss bringt Lucas Uecker, Sänger und Gitarrist der Hamburger Band Liedfett, einen Mix aus Hip-Hop, Rock und Chansons zu Gehör.

„Rock am Dom“ begeht in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Das soll am Freitag, 20. August, auf der Domplatte gefeiert werden – mit den Headlinern des ersten Festival: Die Boat People, Initiatoren von „Rock am Dom“, machen um 19.15 Uhr den Anfang. Sie interpretieren Rock- und Pop-Hymnen. Danach erobern Die Gabys aus Berlin die Bühne. Das Sextett, das ausschließlich aus Frauen besteht, covert Lieder aus vier Jahrzehnten Pop, Rock und Disco. Wer den Abend an der St.-Urbanus-Kirche eröffnet, steht noch nicht fest. Im Kulturbiergarten zeigt derweil mit Dote, Julian Rybarski und Leo Karter der Musik-Nachwuchs aus dem Ruhrgebiet sein Können.

Nachwuchsbands und neue Projekte

Am Samstagnachmittag, 20 August, präsentiert am Michaelshaus zunächst ab 16.30 Uhr die Musikschule im Bunker zusammen mit Kooperationspartnern Nachwuchsbands und neue Projekte. Später am Abend steht dann die Band Xela Wie aus Essen auf der Bühne – mit Rap, Rock und Pop.

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Auf der Domplatte soll am letzten Tag von „Rock am Dom“ zunächst dem lokalen Nachwuchs eine Bühne geboten werden – wem, steht allerdings noch nicht fest. Den Reigen namhafter Künstlerinnen und Künstler eröffnet um 18 Uhr die niederländische Folk-Pop-Sängerin Néomí. Auf einen musikalischen Ausflug ans Meer nimmt im Anschluss Jules Ahoi mit seiner Band das Publikum mit. Bekannt geworden ist der deutsche Singer-Songwriter mit seinem „Saltwaterfolk“ und Liedern wie „Robinson Crusoe“ oder „Salt & Sun. Um 20.45 Uhr setzen schließlich Frida Gold den musikalischen Schlusspunkt des Festivals.

„Rock am Dom“ vom „Corona-Baby“ umrahmt

Umrahmt wird „Rock am Dom“ vom Kulturbiergarten – dem „Corona-Baby“ des Fördervereins. Die Veranstaltung, die am Michaelshaus in Buer über die Bühne geht, beginnt am 10. und endet am 21. August. Für fast alle Veranstaltungen gibt es zurzeit noch Karten – lediglich das Konzert der Band 2nd Skin und der Auftritt von Frank Goosen sind ausverkauft.

André Przybyl
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