Buer: „Urbanus-Kiez“ an Sackgasse Hagenstraße geplant

An der Sackgasse Hagenstraße zwischen Lokal ohne Namen und Spielplatz in Buer soll der „Urbanus-Kiez“ entstehen. Dafür startet die Stadt nun eine Testphase.
An der Sackgasse Hagenstraße zwischen Lokal ohne Namen und Spielplatz in Buer soll der „Urbanus-Kiez“ entstehen. Dafür startet die Stadt nun eine Testphase.
In anderen Städten gibt es die Stadtterassen bereits. Foto: Smilla Dankert/ Zukunftsnetz Mobilität NRW

 

Die Stadt Gelsenkirchen hat ein Gutachterbüro beauftragt, eine städtebauliche, funktionale und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie rund um den Gastro-Standort St. Urbanus Kirchplatz und Hagenstraße in Buer zu erstellen. Nach einer Bestandsanalyse schlägt der Gutachter die Kombination aus Spiel- und Veranstaltungsraum entlang des südlichen Bereiches der Hagenstraße vor – an der Sackgasse Hagenstraße zwischen Lokal ohne Namen und Spielplatz. Langfristig wird der sukzessive Umbau der städtischen Flächen empfohlen.

„Bevor in baulichen Veränderungen investiert wird, muss man erkunden, ob das auch von den Menschen angenommen wird“, erklärt Wirtschaftsdezernent Simon Nowack. Vor einer Umsetzung findet deshalb eine Pilot- und Testphase statt, in der die ansässigen Gastronomen Teile die Hagenstraße als zusätzliche Außengastronomie nutzen können.

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„Urbanus Herbst“ vom 1. bis 23. Oktober

In der ersten Pilotphase arbeitet die Stadt zusammen mit den Insane Urban Cowboys e. V. (IUC). Unter dem Titel „Urbanus Herbst“ sollen vom 1. bis 23. Oktober auf der Hagenstraße zwischen Michaelshaus und dem Lokal ohne Namen sogenannte Stadtterrassen vom Zukunftsnetz Mobilität NRW aufgestellt werden.  Die 21 Module der Terrassen sollen Besucherinnen und Besucher der anliegenden Gastronomie als zusätzliche Außenfläche dienen. An bestimmten Programmtagen werden diese durch Musik, Kleinkunst und bürgerschaftliche Initiativen bespielt.

„Wichtig ist uns, für alle Generationen etwas anzubieten. Deshalb gibt‘s eine Aktion mit einer Illustratorin, an der Kinder und Jugendliche spontan teilnehmen können, sowie einen Nachmittag für Ältere mit dem Quartiersnetz Buer-Ost“, erzählt die IUC-Vorsitzende Sarah Rissel. Bei schlechtem Wetter kann das Rahmenprogramm auch im Lokal ohne Namen als Kooperationspartner stattfinden. Eingebunden würden auch die Lichtertage „Goldstücke“, die Ende September wieder in Buer stattfindet, kündigt Kultur-Referatsleiterin Andrea Lamest an. Eine Kunst-Performance rundet das Angebot ab. Details des ganzen Programms sollen im September bekannt gegeben werden. Für die Stadtterassen fallen im Oktober 18 Parkplätze weg. Drei Behindertenparkplätze werden verlegt

Zweite Testphase im nächsten Jahr

„Die Erfahrungen aus dieser ersten Testphase nehmen wir dann mit ins nächste Jahr, wenn wir den ‚Urbanus-Kiez‘ in einer zweiten Testphase beleben“, kündigt Stadtbaurat Christoph Heidenreich an. Dann sollen ebenfalls die Parkplätze in der Sackgasse für Pkw gesperrt und mit Außengastronomie belegt werden. Zusätzlich sollen dann auch Foodtrucks zum Einsatz kommen.

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