Ab 23. August geht der Corona-Impf-Bus der Stadt auf Schultour, um Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren zu impfen.
Der Impf-Bus der Stadt. Foto: Stadt Gelsenkirchen/Gerd Kaemper

Corona: Impf-Bus geht auf Schultour

Ab 23. August geht der Corona-Impf-Bus der Stadt auf Schultour, um Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren zu impfen.

Nach den Schulferien bietet die Stadt Gelsenkirchen gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ein Impfangebot für Schüler ab 16 Jahren an den weiterführenden Schulen an. Auch Lehrpersonal kann sich bei Bedarf impfen lassen.

Impf-Bus hält zunächst am Max-Planck-Gymnasium

Erstes Ziel des Impf-Busses ist am 23. August das Max-Planck-Gymnasium. Zu diesem Termin sind auch die Schülerinnen und Schüler des benachbarten Annette-von-Droste-Hülshof Gymnasiums, der Realschule an der Mühlenstraße sowie der Sekundarschule in Hassel eingeladen. Weitere Stationen sind die Gesamtschule-Buer-Mitte am 24. August, die  Gesamtschule Horst am 25. August und das Schalker Gymnasium am 26. August. Am 27. August hält der Impf-Bus am Ricarda-Huch-Gymnasium und am 27. August an der Gesamtschule Ückendorf. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschulen Berger Feld sowie Erle können sich am 25. August an der Emscher-Lippe-Halle impfen lassen. Für die Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs gibt es eine Sonderaktion im Impfzentrum. Hier sind die Tage vom 26. bis zum 29. August, jeweils von 14 bis 18 Uhr, eingeplant. Über die Schulen werden vor dem Impftermin die Eltern informiert, da auch deren Einverständnis bei unter 18-Jährigen vorliegen sollte. Möglich ist die Impfung ab 16 Jahren allerdings auch ohne die ausdrückliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

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„Die Impfaktion an Schulen starten wir unmittelbar nach dem Ferienende, damit wir die Zweitimpfung noch in unserem Impfzentrum gewährleisten können, das vermutlich Ende September seinen Dienst einstellen muss“, erklärt Krisenstabsleiter Luidger Wolterhoff. „Ob Jugendliche sich impfen lassen, bleibt eine individuelle Entscheidung. Die Impfung ist ein Angebot, ausdrücklich kein Muss. Daher bitte ich alle Jugendlichen, sich vor dem Impftermin gemeinsam mit den Eltern und im Zweifel auch mit dem Hausarzt zu besprechen.“ Mit dem Angebot an den allgemeinbildenden Schulen können laut Stadt rund 3.850 Schülerinnen und Schüler erreicht werden.

Heselhaus appelliert an Lehrerinnen und Lehrer

Schuldezernentin Anne Heselhaus appelliert an die noch nicht geimpften Lehrerinnen und Lehrer, das Angebot zu nutzen: „Menschen in Berufen wie dem Lehramt oder in Gesundheitsberufen tragen eine besondere Verantwortung für das Gemeinwohl gerade gegenüber so schützenswerten Gruppen wie Kindern und Kranken. Sie sollten daher das Impfangebot nutzen, denn wir wollen den Präsenzunterricht dauerhaft sichern. Da gehört das Impfen neben den Hygieneregeln zu den wichtigen Bausteinen.“

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