Einspruch erfolgreich: So “spart” Schalke 10.000 Euro

Szenen nach dem Schalker Spiel gegen St. Pauli: “Zusammenhang zwischen Platzsturm und Verletzten blieb fraglich.” Foto: privat

Einspruch erfolgreich: Das DFB-Sportgericht reduziert eine Schalker Geldstrafe um 10.000 Euro.

Immerhin einen kleinen Teilerfolg kann der FC Schalke 04 schon vor der Saison verbuchen: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in mündlicher Verhandlung die wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens der S04-Fans beim Spiel gegen den FC St. Pauli im Einzelrichterverfahren verhängte Geldstrafe um 10.000 Euro auf 83.160 Euro reduziert.

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Davon kann der FC Schalke 04 bis zu 27.700 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 28. Februar 2023 nachzuweisen wäre.

„Zusammenhang blieb fraglich“

​Stephan Oberholz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Sitzung in Frankfurt leitete, sagt dazu: „Im Ergebnis der mündlichen Verhandlung blieb der Zusammenhang zwischen dem Platzsturm und den Verletzungen einiger Schalker Zuschauer fraglich. Daher haben wir die Sanktion entsprechend angepasst.“

Nach dem Schalker 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli am 7. Mai, durch den die Königsblauen aufgestiegen waren, war es in der Arena zu einem Platzsturm gekommen. In dem Gesamt-Szenario gab es auch einige Verletzte.

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Der Verein hat dem Urteil im Rahmen der mündlichen Verhandlung zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Norbert Neubaum
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