Ko Itakura, hier gegen Karlsruhe, erzielte im Spiel gegen Nürnberg sein erstes Tor für Schalke. Foto: Rabas

Erstes Tor für Schalke – was Ko Itakura wirklich im Sinn hatte

Ko Itakura erzielte gegen Nürnberg sein erstes Tor für Schalke – der Plan des Japaners war eigentlich ein ganz anderer.

Die allgemeine Begeisterung über die famose Offensivleistung vor allem von Darko Churlinov und Rodrigo Zalazar ließ beim Schalker 4:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg ein ebenfalls bemerkenswertes Ereignis etwas in den Hintergrund rücken: Ko Itakura erzielte sein erstes Tor für den FC Schalke 04.

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Das ist alleine schon deshalb bemerkenswert, weil der Japaner im Hauptberuf Abwehrspieler ist und als zentrales Mitglied der Schalker Dreierkette dafür verantwortlich ist, dass die Königsblauen hinten einigermaßen dicht sind. Aber kurz vor Schluss tauchte Itakura gegen den „Club“ dann plötzlich vorne auf. Auf schalke.de hat Itakura nun verraten, was er bei seiner Aktion in der Nachspielzeit eigentlich im Sinn hatte.

„Sofort willkommen gefühlt“

„Es lief die 94. Minute, als ich auf der linken Seite entlang gedribbelt bin. Ich hatte zunächst die Eckfahne anvisiert, um die Uhr herunterlaufen zu lassen“, so Itakura. Doch dann kam alles ganz anders. Im Zusammenspiel mit Florian Flick und Marvin Pieringer habe er sich dem Tor immer mehr genähert, „und dann habe ich mir gedacht, dass es auch gut möglich ist, Richtung Tor zu laufen“. Eine gute Idee: Itakura netzte mit einem platzierten Flachschuss ein zum 4:1 für Schalke.

„Auf Schalke“, so Itakura, „habe ich mich sofort willkommen gefühlt“. Schalke hat den 24-jährigen japanischen Nationalspieler, der vorher in den Niederlanden beim FC Groningen spielte, von Manchester City ausgeliehen. Der Leihvertrag läuft bis zum Ende der Saison, danach soll Schalke eine Kaufoption besitzen.

Leihvertrag mit Kaufoption

​Sechs Tore hat Itakura bislang in seiner Profi-Laufbahn erzielt. Das gegen Nürnberg, sagt er auf schalke04.de, „war das schönste“. Und das, obwohl der Plan eigentlich ein ganz anderer war…

Norbert Neubaum
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