Schalke-Kapitän Danny Latza (l.) ist erst im nächsten Jahr einsatzfähig.

Bülter kehrt in den Schalker Kader zurück, Drexler fällt weiter aus

Zum Start der Rückrunde in der 2. Liga erwartet Schalke 04 eine eminent schwere Aufgabe: Am Samstag (20.30 Uhr, Sky und Sport1) geht es zum Hamburger SV.

Es ist nicht nur ein Duell der “Fußball-Dinos”, sondern auch zweiter Mannschaft, die unbedingt zurück in die Bundesliga wollen. Der HSV steht als Tabellendritter aufgrund des besseren Torverhältnisses einen Zähler vor den Königsblauen.

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Seit Donnerstag kann Dimitrios Grammozis endlich wieder das tun, was er am liebsten macht: Auf dem Platz stehen und als Trainer mit seinen Spielern arbeiten. Nachdem der 43-Jährige aufgrund einer Corona-Infektion zwei Spiele aus der häuslichen Isolation verfolgen musste – ist er freigetestet und somit bereit für den Jahresabschluss beim Hamburger SV.

Glückshormone fließen

“Als ich wieder auf dem Platz war, sind bei mir Glückshormone geflossen”, verriet Grammozis, bevor er auf die durchaus anspruchsvolle Aufgabe beim HSV blickte. “Samstagabend beim HSV – das ist für uns ein absolutes Highlight. Wir freuen uns darauf, das merkt man bei den Spielern. Die Jungs waren in dieser Woche gallig, sie haben den Rückenwind aus dem Nürnberg-Spiel mitgenommen. Wir fahren dorthin, um ein tolles Spiel abzuliefern und wollen einen guten Jahresabschluss erreichen.” Der Atmosphäre bei der für Montag angekündigten Halbjahres-Analyse der Schalker Verantwortlichen wäre das garantiert zuträglich.

Personell kann Grammozis auf die Mannschaft zurückgreifen, die zuletzt in seiner Abwesenheit mit 4:1 gegen Nürnberg gewann. Weiterhin fehlen werden Michael Langer, Dominik Drexler, Simon Terodde und Danny Latza. Auch Ralf Fährmann ist noch nicht bereit für den Kader. Dafür ist Marius Bülter wieder eine Option für den Angriff. “Marius konnte sein Programm von Tag zu Tag steigern und hat am Donnerstag Vollgas gegeben. Da war alles top”, sagte Grammozis.

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Grammozis fordert Mut

Gegen den schwer einzuschätzenden Hamburger SV, für den Grammozis zwischen 1998 und 2000 als Spieler aktiv war, erwartet der Schalker Trainer eine ähnlich starke Vorstellung wie gegen Nürnberg von seiner Elf: “Defensive Zweikampfstärke, Kompaktheit, aggressives Anlaufen” – das seien die Schlüssel, um auch den HSV zu kontrollieren. Offensiv wünscht er sich “noch mehr Mut” und den Willen, selbst Akzente zu setzen.

Frank Leszinski
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