Durchwachsenes Debüt im Schalke-Trikot: Shkrodan Mustafi. Foto: Rabas

Für Schalke 04 rückt der Abstieg immer näher

Schalke ist wohl nicht mehr zu retten: Nach dem 0:3 gegen Leipzig und den Siegen der Konkurrenten aus Mainz und Köln rückt der vierte Abstieg der Vereinsgeschichte immer näher.

Daran konnte auch das Debüt von Shkrodan Mustafi nichts ändern, weil mit seiner Körpersprache zwar Führungsqualitäten verriet, aber beim 0:1 keine gute Figur machte.

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Die Gastgeber waren im Prinzip chancenlos, was auch Trainer Christian Gross einräumte. “Leipzig hat verdient gewonnen. Da gibt es nichts zu diskutieren”.

Lob für Mustafi

Mit der Leistung von Mustafi war Gross zwar “nicht hundertprozentig zufrieden, lobte aber dessen Einsatz. “Das ist ein wichtiger Transfer für uns. Er wird uns weiterhelfen”.

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Von Klaas-Jan Huntelaar lässt sich das nicht sagen. Schalkes vermeintlicher Hoffnungsträger gehörte wegen seiner Wadenprobleme nicht einmal zum Kader.  Seit fünf Pflichtspielen gehört der “Hunter” zum Schalker Aufgebot, gespielt hat er gerade einmal zehn Minuten.

Wann kann Huntelaar spielen?

Das wirft Fragen auf. Hat Schalke die Wadenprobleme, die den 37-Jährigen schon in Amsterdam zur Zwangspause verurteilten, unterschätzt? Oder wurde Huntelaar auf Schalke falsch behandelt?

Auf die Frage, ob die Verpflichtung des angeschlagenen Routiniers womöglich ein Fehler war, antwortete Gross: „Das Urteil wäre zu früh.“ Der Coach hofft inständig auf eine schnelle Genesung des Hoffnungsträgers: „Er wird alles versuchen, dass er bald mithelfen kann, diese Mission erfolgreich zu gestalten.“

Ein Sieg aus 36 Spielen

Wie auch immer, die Konsequenzen sind für die Königsblauen fatal. Auch gegen Leipzig musste der junge Matthew Hoppe in vorderster Front den “Alleinunterhalter” geben. Dass sich Mark Uth am Oberschenkel verletzte und frühzeitig ausgewechselt werden musste, war eine weitere Hiobsbotschaft. Wie lange der 29-Jährige ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Schalke hat in 36 Bundesligaspielen in Folge nur einmal (4:0 gegen Hoffenheim) gewonnen. Acht Punkte nach 20 Spieltagen sind die zweitschwächste Bilanz in der Bundesliga-Historie.

Fährmann gibt nicht auf

Nächste Chance diese unterirdische Bilanz ein bisschen aufzuhübschen ist am 13. Februar, wenn die Blau-Weißen bei Union Berlin zu Gast sind.

Doch der Glaube an eine Wende nimmt immer mehr ab, auch wenn Torwart Ralf Fährmann davon nichts wissen will: „Leipzig ist nicht unser Maßstab. Wir müssen punkten und einfach hart arbeiten, weiter dran glauben, einfach Tag für Tag auf das nächste Spiel vorbereiten und den Willen niemals verlieren.

Frank Leszinski

 

 

 

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