Brombeersträucher retteten am Samstagnachmittag einer Seniorin auf der Halde Rheinelbe das Lebe. Die Gewächse fingen ihren Sturz aus fünf Metern Höhe ab.
Einheiten der Altstadtwache kamen der Frau zur Hilfe. Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Brombeersträucher retten Seniorin

Brombeersträucher retteten am Samstagnachmittag einer Seniorin auf der Halde Rheinelbe das Lebe. Die Gewächse fingen ihren Sturz aus fünf Metern Höhe ab.

Wie die Feuerwehr mitteilt, hatte am Samstagnachmittag eine Seniorin während eines Spaziergangs auf dem Gelände der Halde Rheinelbe Glück im Unglück. Im Randbereich eines Weges verlor sie den sicheren Stand und stürzte gut fünf Meter einen Steilhang hinab. Der dicht mit Brombeersträuchern bewachsene Abhang federte den Aufprall ab. Jedoch verfing sich die Frau in dem Dornenmeer. Aus eigener Kraft war es ihr nicht mehr möglich zurück auf den sicheren Weg zu gelangen.

Motorbetriebene Heckschere angefordert

Wenige Minuten nach der Notrufmeldung gegen 16 Uhr trafen das Löschfahrzeug und der Rettungswagen der Altstadtwache an der Einsatzstelle ein. Schnell war klar, dass man mit den feuerwehrtypischen Werkzeugen nicht weiter kommen würde. Der Einsatzleiter forderte daraufhin eine motorbetriebene Heckschere an, die eigentlich der Grünpflege an der Wache dient. Während ein Teil der Einsatzkräfte die Frau betreute, rückten die anderen Feuerwehrmänner der widerspenstigen Brombeerhecke zu Leibe. Mit ein paar beherzten Schnitten konnte der anfängliche Widerstand gebrochen werden.

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Gesichert mit einem Seil und im Schutze der Schleifkorbtrage, zogen die Höhenretter die Seniorin zurück auf den sicheren Weg. Bis auf ein paar oberflächliche Kratzerhatte die Frau keine schwerwiegenden Verletzungen. Ein Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus lehnte die Seniorin ab. Nach gut einer Stunde endete der Einsatz.

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