Corona

Symbolbild von Gerd Altmann auf Pixabay

Das Gelsenkirchener Corona-Impfzentrum wird in der Emscher-Lippe-Halle eingerichtet. Die Infrastruktur soll ab 15. Dezember einsatzbereit sein.

Das ist das Ergebnis von Beratungen der Stadt Gelsenkirchen, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) und weiterer Beteiligter. „Wir bereiten uns darauf vor, dass die Infrastruktur ab dem 15. Dezember einsatzbereit ist“, so Luidger Wolterhoff, Gesundheitsdezernent und Leiter des Krisenstabes der Stadt. „Wann dort aber tatsächlich zum ersten Mal geimpft wird, kann heute noch niemand realistisch sagen. Fest steht nur: Sobald wir Impfstoff bekommen, werden wir anfangen können zu impfen.“

Perspektivisch über 1.000 Impfungen am Tag

Die KVWL, die für den medizinischen Betrieb des Zentrums verantwortlich zeichnet, geht dabei in ihren Planungen von einem Impfzentrum mit im Endausbau sechs Impfstraßen aus. Voll ausgebaut könnten dort perspektivisch über 1.000 Impfungen am Tag durchgeführt werden. „Wir gehen derzeit davon aus, dass wir zu Beginn noch kleiner starten und erst sukzessive ausweiten“, so Dr. Klaus Rembrink, Leiter der Bezirksstelle Gelsenkirchen der KVWL.

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Die Pläne für das Gelsenkirchener Impfzentrum sehen Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag, 8 bis 20 Uhr vor. In einem Zwei-Schichtsystem werden insgesamt rund 80 Personen im Impfzentrum arbeiten. Dabei gibt es eine Arbeitsteilung zwischen Stadt und KVWL. Während die Stadt Gelsenkirchen für die gesamte Infrastruktur und das nichtmedizinische Personal Sorge trägt, kümmert sich die KVWL um das ärztliche und das fachmedizinische Personal und ist für die Terminvergabe und das Terminmanagement verantwortlich.

Mobile Teams machen Heim- und Hausbesuche

Neben der stationären Impfeinrichtung gibt es auch Mobile Teams, die Menschen bedenken, die nicht ein Impfzentrum besuchen können. Auch diese Teams sollen ab dem 15. Dezember zur Verfügung stehen. „Diese werden zunächst die sogenannten vulnerablen Personengruppen – vorrangig in Pflegeeinrichtungen – impfen“, so Wolterhoff.

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Nach dem heutigen Kenntnisstand sind zwei Impfungen im Abstand von einigen Wochen nötig. „Wir gehen derzeit davon aus, dass der Betrieb des Impfzentrums bis April/Mai nächsten Jahres nötig ist, bevor sich das Impfgeschehen zu den niedergelassenen Ärzten verlagert“, so Dr. Klaus Rembrink.

Hilfsorganisatoren nehmen große Rolle ein

„Der Aufbau einer solchen Infrastruktur in relativ kurzer Zeit ist natürlich eine extrem sportliche Herausforderung“, erläutert Gesundheitsdezernent Wolterhoff. Dabei sei vor allem die Personalgewinnung für das Impfzentrum eine große Aufgabe. Derzeit ist die KVWL dabei, Personal für die Besetzung des Zentrums zu gewinnen. Eine große Rolle bei der Unterstützung von Impfzentrum und Mobilen Impft-Teams sollen die Hilfsorganisation einnehmen.

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