Die Kaue –Foto: Stadtwerke

Gelsenkirchen: Kaue bleibt bestehen

Die Kaue bleibt als Veranstaltungsort bestehen – zumindest bis Ende 2023. Für die Zeit danach müssen die Weichen noch gestellt werden.

„Die Kaue ist ein etablierter und wichtiger Veranstaltungsort in Gelsenkirchen. Sie bietet einen Veranstaltungsraum mit mittlerer Hallengröße und ist geeignet für anspruchsvolle kulturelle Programme, die nicht auf Massenevent zielen, gleichzeitig jedoch viele Kulturinteressierte gleichermaßen ansprechen“, mit diesem Statement macht Kulturdezernentin Anne Heselhaus deutlich, dass die Kaue auch weiterhin als Konzert- und Veranstaltungsort bestehen bleiben soll und unterstützt damit Oberbürgermeisterin Karin Welge, die bereits erklärt hatte, dass der Veranstaltungsort entscheidend zum vielfältigen und reichen kulturellen Leben in Gelsenkirchen beigeträgt und sie diese Vielfalt erhalten will.

Im Ausschuss für Kultur, Tourismus und urbane Szene teilte Anne Heselhaus am Mittwoch mit, dass zur Absicherung der weiteren Nutzung der Kaue ein Mietvertrag durch die Stadtwerke GmbH zunächst für drei Jahre mit einer Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr abgeschlossen wird. Damit ist der Fortbestand der Einrichtung als Veranstaltungsort gesichert.

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Weitere Veranstaltungen oder Vermietungen notwendig

Bis zur endgültigen Neuaufstellung wird die Emschertainment GmbH 2021 und 2022 in der Kaue zunächst die Veranstaltungen nachholen, die bedingt durch die Pandemie verschoben werden mussten. Damit ist ein grundsätzliches Veranstaltungsangebot für die beiden Jahre gewährleistet. „Das gibt uns Zeit, ab 2023 ein Konzept für den weiteren Veranstaltungsbetrieb zu entwickeln“, erklärt Anne Heselhaus. „Dabei wird die Emschertainment GmbH weiterhin als Betreiber tätig sein und selbst rund zehn Veranstaltungen pro Jahr durchführen.“ Mindestens 30 weitere Veranstaltungen oder Vermietungen, die durch die Stadt Gelsenkirchen oder durch einen externen Veranstalter durchgeführt würden, seien notwendig, um die weitere Anmietung zu rechtfertigen.

„Zur Vorbereitung des künftigen Angebotes und zur Unterstützung des Findungsprozesses wird das Referat Kultur noch in diesem Jahr eine Programmkonferenz mit lokal Interessierten unter Beteiligung der kommunalpolitischen Entscheidungsträger im kulturellen Bereich organisieren. Mir ist es wichtig, alle kulturell interessierten Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener in den Prozess einzubinden”, so Heselhaus weiter.

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