Gelsenkirchen: Männergruppe blockiert Rettungswagen

Eine Männergruppe hat am Samstagabend in der Altstadt Gelsenkirchens einen Rettungswagen ohne Grund blockiert. Die Polizei zeigt sich entsetzt.
Eine Männergruppe hat am Samstagabend in der Altstadt Gelsenkirchens einen Rettungswagen ohne Grund blockiert. Die Polizei zeigt sich entsetzt.
Polizeiauto. Symbolfoto: Pixabay

 

Am Samstagabend haben laut Gelsenkirchener Polizei mehrere Männer ohne Grund einen Rettungswagen auf der Hauptstraße blockiert und an der Weiterfahrt gehindert. Polizeibeamte waren zufällig wegen eines anderen Einsatzes in der Nähe, beobachteten das Geschehen und griffen ein.

Der Rettungswagen war gegen 22 Uhr mit einem Jugendlichen an Bord auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Männer die Straße blockierten. Selbst das eingeschaltete Blaulicht und das Martinshorn hätten sie nicht davon abgehalten, den Rettungswagen an der Weiterfahrt zu hindern. Erst als die Polizeibeamten eingriffen, machte die rund zehnköpfige Gruppe die Straße frei. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige gegen einen 22 Jahre alten Gelsenkirchener wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr an, da er sich provozierend vor die Motorhaube des Rettungswagens stellte.

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Einsatzfahrzeuge zu behindern, kann schwerwiegende Folgen haben

„Grundsätzlich sind Polizei und Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz, um Menschen zu helfen, zu schützen oder zu retten“, erklärt die Polizei in einer Pressemitteilung. „Dafür riskieren wir selbst Gesundheit und Leben.“ Einsatzfahrzeuge zu behindern sei kein Spaß und könne schwerwiegende Folgen haben. „Oft sind es Minuten, die entscheiden, damit Menschen in Notsituationen die bestmögliche Hilfe bekommen“, so die Ordnungshüter weiter. „Wer Helfer auf dem Weg zum Einsatz oder ins Krankenhaus an der Weiterfahrt hindert, riskiert schlimmstenfalls das Leben anderer.“

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