Sie sind wieder da: Die Klinik-Clowns kommen nun wieder wöchentlich zur Visite in die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen.
Sind zurück: die Klnik-Clowns. Foto: Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen

Kinder- und Jugendklinik: Klinik-Clowns kommen zur Visite

Sie sind wieder da: Die Klinik-Clowns kommen nun wieder wöchentlich zur Visite in die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen.

Wolke und Lisette wurden arg vermisst und hatten auch selbst große Sehnsucht nach den Kindern und dem Stationsteam in der Klinik. „Wir kennen hier alle schon so lange. Seit mehr als zehn Jahren gibt es unsere Visite. Die Wiedersehensfreude ist riesig“, sagen die Klinik-Clowns.

Klinik-Clowns werfen sich in Schale

Lisette alias Lisa Bohren-Harjes hat sich in Schale geworfen: Die pinken Strümpfe sind wie die altmodischen Schnallenschuhe und der bauschige, blaue Rock ein echter Hingucker. Und dann dieser rot-weiß gestreifte Turban auf dem Kopf. Ihr Partner David Hentschel kann da locker mithalten. Auch er hat seine Klamotten mit Bedacht ausgewählt. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. „Wir lieben es bunt, manchmal auch schrill. Wer uns sieht, schaut zweimal hin. Wir fallen auf. So muss das sein“, erklären die beiden. Neu ist der Mund-Nasen-Schutz, der jetzt bei den Visiten getragen werden muss. „Kein Problem“, sagt Lisette, „Lachen kann ich auch mit den Augen.“ Die obligatorische rote Nase darf aber nicht fehlen. „Ein Clown ohne rote Nase? Das geht gar nicht“, sagt Wolke und stülpt sie sich über den Mundschutz. Passt. Nur die Seifenblasen seien vorerst passé.

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„Die jungen Patienten profitieren in der belastenden Situation der Erkrankung von der Ablenkung durch die Clowns. Ängste, Schmerzen, Traurigkeit – das sind viele Gefühle, die verarbeitet werden müssen. Die Clowns helfen auf ihre Art und Weise dabei“, sagt Dr. Gerrit Lautner, der Ärztliche Direktor der Kinderklinik. Die Klinik finanziert einen Teil der Visiten der Clowns durch Spenden. „Jedes Kind ist anders und braucht von uns etwas anderes. Aber es bekommt immer unsere hundertprozentige Aufmerksamkeit. Das eine Kind liebt Action, das andere die leisen Töne. Wir stellen uns auf jedes Kind individuell ein und spulen deshalb auch kein einstudiertes Programm ab“, erklärt Clownin Lisette und klopft an die erste Zimmertür. „Jetzt sind wir ganz gespannt, was passieren wird.“

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