Tessa Wittkowski vom Schalker-Gymnasium und Arne Iwanczik vom Leibniz-Gymnasium haben es in diesem Jahr mit ihrem Lesetalent bis zur Oberbürgermeisterin Karin Welge geschafft.
Tessa Wittkowski vom Schalker-Gymnasium und der gleichaltrige Arne Iwanczik vom Leibniz-Gymnasium haben es in diesem Jahr mit ihrem Lesetalent bis vor Oberbürgermeisterin Karin Welge geschafft.
OB Karin Welge überreicht Tessa Wittkowski und Arne Iwanczik eine Urkunde für den besten Vorleser. FOTO: Stadt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen – Die zwölfjährige Tessa Wittkowski vom Schalker-Gymnasium und der gleichaltrige Arne Iwanczik vom Leibniz-Gymnasium haben es in diesem Jahr mit ihrem Lesetalent bis zur Oberbürgermeisterin Karin Welge geschafft. Diese übergab den zwei sechst-Klässlern eine Urkunde und weitere Geschenke. Tessa und Arne können somit dieses Jahr der beste Vorleser oder die beste Vorleserin Deutschlands werden. 

Wie jedes Jahr seit 1960, machen alle sechsten Klassen aller Schulformen der Stadt einen Vorlesewettbewerb, um sich für die Bundesweite Meisterschaft im Vorlesen zu bewerben. Diese findet in Berlin statt. Im Hans-Sach-Haus kamen Tessa und Arne mit der Oberbürgermeisterin, ihren Eltern sowie ihren Lehrerinnen, die sie auf den Weg bis zu Frau Welge unterstützt haben, zusammen.

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Der Weg bis zur Urkunde

Tessa und Arne mussten sich erst in ihrem Jahrgang durchsetzten und dann noch beim Stadtentscheid vor einer Fach-Jury, die das Lese-Talent der sechst-Klässler genau bewertet. Die Jury bestand aus Kultur- und Bildungsdezernentin Anne Heselhaus, Christiane Baring (Förderverein „Freunde der Stadtbibiliothek Gelsenkirchen“, Sabine Pichaczek (Buchhandlung Junius), Sybille Raudies (WAZ) und Anja Herzberg (Stadtbibiliothek Gelsenkirchen). Wegen der Corona-Pandemie fand der Stadtentscheid digital statt. Dafür mussten die rund 15 Teilnehmer der Weiterführenden Schulen aus Gelsenkirchen ein Video aufnehmen, in dem sie drei Minuten etwas aus einem Buch vorlasen.

Arne entschied für das Buch „Der Tag, an dem ich cool wurde“. Das Buch handelt von einem Jungen, der gerne so cool sein würde wie seine Mitschüler, die eigentlich gemeine Mobber sind, was der Junge später erkennt. Tessa wählte das Werk „Wie ein Fisch im Baum“. Es handelt von, einem Mädchen, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche hat und sich dafür vor der ganzen Klasse schämt. Sie ist Einzelgängerin und versucht alles dafür zu tun, dass dieses Geheimnis nicht auffliegt.

Starke Konkurrenz

Die Konkurrenz beim Stadtentscheid war stark und bestand aus den Jahrgangsbesten der anderen Schulen in Gelsenkirchen. Tessa und Arne wurden als die besten zwei Vorleser ausgewählt. Nun müssen sie im März/April beim Bezirksentscheid Münster-West antreten. „Es muss honoriert werden, wie mutig die zwei vor einer so großen Jury auftreten“, bewunderte die Oberbürgermeisterin den Mut der zwei. Arne und Tessa fassten selbstbewusst ihr gewähltes Buch vor Karin Welge ein letztes Mal zusammen und beginnen nun mit den Vorbereitungen für Münster. 

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