Park Hassel

Bei der Parktaufe: Frank Baranowski (Mitte) mit den Wettbewerbsgewinnern (v. l.) Jonas Holdkamp, Michel Saalbach, Hans-Jürgen Rudgalwis und Reinhard Stal. Foto: André Przybyl

Seit seiner Eröffnung im Sommer dieses Jahres hieß er nur Stadtteilpark Hassel. Jetzt hat die neue Grünanlage einen Namen erhalten: Glückaufpark Hassel – Park des Wandels.

Anlässlich der Parkeröffnung hatte die Stadt einen Wettbewerb ins Leben gerufen: Bürgerinnen und Bürger waren dazu aufgerufen, ihre Namens-vorschläge einzureichen. Über 100 Einsendungen sind bei der Stadt eingegangen. Elf Bürgerinnen und Bürger hatten den Vorschlag Glückaufpark gemacht, vier hatten Park des Wandels vorgeschlagen. Die Wettbewerbsjury hat nun beide Vor-schläge aufgenommen und im neuen Namen vereinigt. Die insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dem Park seinen Namen gegeben haben, erhielten ein Präsent.

Aus Industrieareal wird ökologisch wertvolle Fläche

Für Gelsenkirchens scheidenden Oberbürgermeister Frank Baranowski war die Taufe des Parks eine der letzten offiziellen Amtshandlungen. „Ich kann mich noch gut an die Idee erinnern, aus der Kokerei-Fläche, die sich früher hier erstreckte, etwas zu machen“, erklärte Baranowski. „Nun ist aus der Idee Realität geworden.“ Areal war früher Kokerei-Fläche Er dankte der RAG Montan Immobilien und der Ruhr Oel GmbH – BP Gelsenkirchen, die das Projekt erst ermöglicht hätten. „Aus dem einstigen Industrieareal ist so eine ökologisch wertvolle Fläche mit Freizeitangeboten geworden“, sagte Baranowski.

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Und solch ein Park brauche auch einen ordentlichen Namen. „Der neue Name verdeutlicht sehr gut, was hier geschehen ist“, führt Baranowski näher aus. „Dass auf der Tradition der Bergbauvergangenheit etwas ganz Neues und Zukunftsweisendes entstanden ist.“ Mit dem neuen Namen hat der Park auch ein Logo erhalten, das die Geschichte der Grünanlage verdeutlichen soll. Zwei stilisierte Hämmer, eingebunden in grüne und blaue Herzformen, bilden das neue Markenzeichen des Glückaufparks Hassel – Park des Wandels. Ein Schild mit neuem Namen und Logo wurde zunächst im Eingangsbereich des Parks Am Freistuhl montiert. Weitere sollen an den anderen Eingängen folgen.

Teil eines Interkommunalen Integrierten Handlungskonzepts

Der Park ist Teil eines Interkommunalen Integrierten Handlungskonzepts für Gelsenkirchen-Hassel und Herten-Westerholt/Bertlich, das auch die Neue Zeche Westerholt umfasst. „Hier wird es noch viele weitere Entwicklungen geben“, gab Baranowski einen Ausblick in die Zukunft.

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André Przybyl
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