Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis muss im Heimspiel gegen Darmstadt schwierige Personalentscheidungen treffen. Foto: Rabas

Schalke 04: Konkurrenz belebt das Geschäft

Besonderes Wiedersehen: Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis trifft am Sonntag um 13.30 Uhr mit dem FC Schalke 04 in der Veltins-Arena auf den SV Darmstadt 98, dessen Trainer er von Februar 2019 bis Juni 2020 gewesen ist.

Nach zuletzt zwei Niederlagen ist Grammozis nach einer „intensiven Trainingswoche, in der die Jungs sehr fokussiert waren“, zuversichtlich, dass die drei Punkte in Gelsenkirchen bleiben. Die beiden jüngsten Begegnungen hat Grammozis aufgearbeitet und  analysiert. „Wir waren sehr enttäuscht, da wir uns im Vorfeld andere Ziele für die Spiele gesteckt hatten. Aber es bringt jetzt nichts, wenn wir jammern – wir schauen nach vorne und versuchen, die Enttäuschung in positive Energie umzuwandeln“, sagt der 43-Jährige.

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Die Lilien reisen mit viel Rückenwind ins Revier. Im Oktober sammelten die Hessen zehn von zwölf möglichen Punkten und sind damit die formstärkste Mannschaft in der Zweiten Liga. Schalke holte im selben Zeitraum neun Zähler. Vor den jüngsten Auftritten des SVD hat Schalkes Coach großen Respekt. „Die Darmstädter haben bislang eine tolle Runde gespielt, gerade zuletzt waren sie sehr gut drauf. Sie haben vorne zwei echte Torjäger und harmonieren auch sonst sehr gut“, sagt Grammozis. „Auf uns wartet eine Herausforderung. Aber wir haben bei der Analyse auch entdeckt, wo der Gegner verwundbar ist.“

Wouters fällt aus

Einige Akteure der Lilien kennt der Fußballlehrer noch aus seiner Zeit am Böllenfalltor. In den vergangenen anderthalb Jahren habe sich das Gesicht des Teams aber auf einigen Positionen auch verändert, so Grammozis.

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Bei seinen Überlegungen für die Anfangsformation kann der Trainer der Königsblauen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben Michael Langer, der nach seinem Ende September erlittenen Kreuzbandriss in der Reha für sein Comeback schuftet, steht lediglich mit Dries Wouters ein weiterer Akteur des Kaders nicht zur Verfügung.

Großer Konkurrenzkampf

Über die aktuelle Personalauswahl ist der Coach glücklich, wenngleich sie ihn vor einige schwierige Entscheidungen stellen wird. „Es wird sicherlich Härtefälle geben. Denn alle Jungs haben gut trainiert, aber ich kann nur 20 Spieler für den Kader nominieren. Wir haben auf vielen Positionen einen großen Konkurrenzkampf – und alle haben Bock auf das Spiel gegen Darmstadt. In der Trainingsqualität hat uns das noch einmal einen Schub gegeben“, sagt Grammozis. „Für mich als Trainer ist diese Situation aber eine schöne und mir lieber, als wenn sich die Mannschaft von allein aufstellt.“

les
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