Die letzte überzeugende Leistung gelang Schalke beim 3:0-Erfolg im Heimspiel gegen Dynamo Dresden. In dieser Partie feierte Danny Latza sein Comeback. Foto: Neubaum

Schalke-Kapitän Danny Latza hat aufregende Tage vor und hinter sich

Schalke-Kapitän Danny Latza hat aufregende Tage hinter sich – sportlich und privat.

Was den Fußball betrifft, so freut sich Latza, dass er seine schwere Knieverletzung so schnell überwunden hat. Das ist mit 31 Jahren nicht selbstverständlich, aber der gebürtige Gelsenkirchener ist immer noch enorm ehrgeizig und hat alles dafür getan, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden.

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Nun freut sich der Mittelfeldspieler auf das Heimspiel gegen Darmstadt 98 (So. 13.30 Uhr, Sky), wo er wie schon bei der 0:1-Niederlage in Heidenheim in der Schalker Startelf stehen dürfte.

Die Fans mitnehmen

„Wir möchten unsere Fans von Anfang an mitnehmen und begeistern. Der Gegner muss sofort spüren, dass für ihn auf Schalke nichts zu holen ist“, sagte der 31-Jährige, der zwischen 2011 bis 2013 für Darmstadt spielte.

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“Leidenschaft, Power, Energie“ zählte der Kapitän der Königsblauen die Attribute auf, die er gemeinsam mit seinen Mitspielern auf den Platz bringen möchte, um die drei Punkte in Gelsenkirchen zu behalten. Latza lobte die Trainingsintensität des gesamten Teams in der vergangenen Woche, die für ihn nicht nur aufgrund seines Startelf-Comebacks nach überstandener Knieverletzung eine ganz besondere gewesen ist. Denn: Der gebürtige Gelsenkirchener ist unlängst zum zweiten Mal Vater geworden. „Es ist ein wunderbares Gefühl. Wir sind sehr glücklich“, schwärmt Latza.

Sohn Julian gesund und munter

Seine Frau und Söhnchen Julian konnte er am Mittwoch aus dem Krankenhaus abholen. „Beiden geht es sehr gut, sie sind gesund und munter“, berichtet der Mittelfeldmann und fügt zufrieden hinzu, dass die vergangenen Nächte insgesamt ruhig gewesen seien. Latza lachend: „Hoffentlich bleibt das auch so.“

Sportlich möchte der Schalker Kapitän gegen Darmstadt an die Erfolgsserie vor den jüngsten beiden Niederlagen anknüpfen. „Wir haben unsere Lehren aus den vergangenen beiden Spielen gezogen“, erklärt er. „Wir müssen das Spiel im letzten Drittel verbessern. Gerade in Heidenheim hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Gegen Darmstadt müssen wir uns wieder mehr Chancen herausspielen und diese dann auch nutzen.“

Frank Leszinski
 
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