Ozan Kabak gilt als heißer Verkaufskandidat in der Winterpause. Foto: Rabas

Schalke 04: Wer kommt, wer geht?

Am 1. Januar 2021 öffnet das Transferfenster. Will Schalke den Abstieg vermeiden, braucht der Kader dringend Verstärkungen.

 

Doch angesichts der immensen Schuldenlast von 240 Millionen Euro müssen erst Spieler verkauft weden, um andere ausleihen zu können. Als erster Verkaufskandidat gilt Ozan Kabak.

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Der Innenverteidiger wurde schon im Sommer mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht. Das hat sich nicht geändert, obwohl der türkische Nationalspieler nun auch keine berauschende Saison bisher gespielt hat. Als Interessenten gelten der FC Liverpool, Manchester United und RB Leipzig.

Ozan Kabak erster Verkaufskandidat

 

Auch Nabil Bentaleb oder Amine Harit würde Schalke keine Steine in den Weg legen, wenn entsprechende Angebote ins Haus flattern würden. Doch wer hat in Corona-Zeiten Interesse an solchen Problem-Profis, die auf Schalke mehrfach suspendiert wurden?

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Zugänge kann Schalke in allen Mannschaftsteilen gebrauchen, aber die sind aufgrund der prekären Finanzlage nicht drin. Großer Bedarf besteht vor allem auf zwei Positionen. Einmal muss dringend noch ein Rechtsverteidiger her.

 

Die amateurhafte Personalplanung hatte zur Folge, dass mit dem unerfahrenen und erst auf den letzten Drücker verpflichteten Kilian Ludewig nur ein gelernter Rechtsverteidiger im Kader steht.

 

Zweite große Baustelle ist die Offensive. Gonçalo Paciência und Mark Uth fehlten zuletzt verletzt, der Vertrag mit Vedad Ibisevic wurde zum Jahresende aufgelöst. Mit nur acht Toren in 13 Spielen stellt Schalke den schwächsten Angriff der Bundesliga.

 

Eine offensiv flexibel einsetzbare Lösung hat Schalke offenbar beim FC Augsburg entdeckt. Nach Bild-Informationen besteht Interesse an Marco Richter, Sportvorstand Jochen Schneider habe den 23-Jährigen „auf dem Zettel“. Im Gespräch sei eine Leihe bis zum Saisonende. In Augsburg steht Richter noch bis 2023 unter Vertrag.

 

Beim FCA konnte er in dieser Saison selten glänzen, stand nur zweimal in der Startelf und erzielte einen Treffer – diesen ausgerechnet am elften Spieltag in der Nachspielzeit beim 2:2-Unentschieden gegen Schalke.

Frank Leszinski

 

 

 

 

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