Einer der Schalker Verkaufskandidaten: Ozan Kabak ist angeblich bei RB Leipzig im Gespräch. Ende August schließt das Transferfenster.

Schalke: Geduld mit Verkaufskandidaten – Leipzig-Gerüchte um Kabak

Ende August schließt das Transferfenster, und Schalke braucht noch dringend Erlöse. Sportdirektor Rouven Schröder verliert trotzdem nicht die Geduld im Umgang mit den prominenten Schalker Verkaufskandidaten.

Amine Harit, Omar Mascarell, Matija Nastasic, Ozan Kabak – rein theoretisch sind sie für Schalke in vollem Umfang spielberechtigt. Aber weder gehörten sie gegen den HSV und in Kiel zum Kader noch sind sie Bestandteil der Schalker Reisegruppe in den Schwarzwald zum heutigen Pokalspiel bei Villingen 08. Es gilt weiterhin das Motto „klare Kante“ – sie spielen sportlich keine Rolle mehr auf Schalke.

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Klingt hart, ist laut Sportdirektor Rouven Schröder aber mit den Spielern auch frühzeitig so abgesprochen worden – und das läge so auch im Interesse der Spieler selbst. Die hätten halt andere Ziele und Ambitionen als die Zweite Liga. Das kann Schalke nur recht sein.

Anfrage-Taktung erhöht sich

Denn das genannte Quartett soll den Königsblauen die dringend benötigen Millionen-Einnahmen auf dem Transfermarkt bescheren und die eigene Gehaltsliste spürbar entlasten. Dass es bislang bis auf den Verkauf von Suat Serdar (für angeblich sieben Millionen Euro zu Hertha BSC Berlin) noch keinen nennenswerten Verkauf gegeben hat, macht Schröder nicht nervös – obwohl das Transferfenster ja Ende August schließt.

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Aber das gilt halt nicht nur für Schalke, sondern auch für die Klubs, die an Schalker Spielern interessiert sind. Die Taktung der Anfragen auch der Berater, so Schröder, würde sich nun so langsam erhöhen. Das wertet er als Zeichen dafür, dass der Transfermarkt nun so langsam in Schwung kommt.

Schröder hofft, dass sich die Geduld dann auch auszahlt. Dazu passt das jüngste Gerücht: Ozan Kabak soll auf dem Wunschzettel von RB Leipzig stehen. Schröder hatte vor einigen Tagen bestätigt, dass es für Schalkes Verkaufskandidaten mittlerweile durchaus auch Interesse deutscher Vereine geben würde.

Norbert Neubaum
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