Nach seiner Einwechslung nahm das bis dahin zähe Spiel Fahrt auf: Rodrigo Zalazar (l.) erzielte das erste Schalker Tor selbst und bereitete die beiden anderen vor. Foto: Rabas (Archiv)

Schalke gewinnt 3:0 in Ingolstadt – Zalazars Tor als “Dosenöffner”

Am Ende war es deutlich: Schalke gewinnt beim FC Ingolstadt mit 3:0 (0:0) – und mischt auch aufgrund der Ergebnisse der Aufstiegskonkurrenten nun im Kampf um die Rückkehr in die Erste Liga wieder richtig mit.

Verzichten mussten die Königsblauen beim abgeschlagenen Schlusslicht auf den neuen Cheftrainer Mike Büskens, der die Partie wegen seines positiven Corona-Tests daheim im „Ückendorfer Keller“, verbunden mit Schalkes Videoanalyst Lars Gerling, verfolgte. Das Kommando an der Seitenlinie hatte Co-Trainer Matthias Kreutzer.

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Kreutzer gab die Kommandos

Vor ca. 7.000 Zuschauern im Audi Sportpark, wo über 11.000 Zuschauer zugelassen gewesen wären, war Schalke im „Spiel eins nach Grammozis“ die klar tonangebende Mannschaft, konnte sich bis auf einen Latten-Kopfball von Simon Terodde nach Vorarbeit von Reinhold Ranftl aber genau wie Ingolstadt kaum nennenswerte Torchancen herausspielen.

Ranftl war genauso neu in die Schalker Startelf gerutscht wie Dominick Drexler und Malick Thiaw – nicht zur Anfangsformation gehörten Henning Matriciani, Rodrigo Zalazar und der verletzte Salif Sané. Kapitän Danny Latza musste wegen seiner Corona-Infektion passen, aus diesem Grund konnte auch Sportdirektor Rouven Schröder die Reise nach Ingolstadt nicht mitmachen.

0:1 als „Dosenöffner

Das sehr zähe Spiel nahm erst nach der Einwechslung von Rodrigo Zalazar in der 52. Minute Fahrt auf: Zalazar erzielte das 1:0 für Schalke drei Minuten später selbst, als er im Strafraum einen Abpraller verwertete, das 2:0 durch Malick Thiaw (71.) und das 3:0 durch Drexler (81.) bereitete Zalazar durch einen Eckball bzw. durch einen feinen Pass vor.

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Schon das Hinspiel hatte Schalke mit 3:0 gewonnen – während sich der FC Ingolstadt nun wohl definitiv mit dem Abstieg abfinden muss, gehört Schalke an diesem Spieltag zu den Gewinnern. Die Aufstiegskonkurrenz ließ größtenteils Federn, Mike Büskens ist seinem ersten Ziel, die über Schalke stehenden Mannschaften unter Druck zu setzen, zumindest schon ein Stückchen näher gekommen.

Samstag kommt Hannover

Am Samstag spielt Schalke gegen Hannover 96, dann geht die „Mission Wiederaufstieg“ in eine neue Runde – und dann möglicherweise auch mit dem Interims-Cheftrainer an der Seitenlinie.

Norbert Neubaum
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