Amine Harit: Schalkes Trainer Grammozis hofft auf seinen Einsatz am Samstag in Wolfsburg. Foto: Rabas (Archiv)

Schalke: Grammozis hofft auf Einsatz von Harit

Gegen Mainz krankte das Schalker Spiel vor allem an mangelnder Konsequenz und Qualität in der Offensive. In Wolfsburg könnte ein S04-Profi für Abhilfe sorgen.

Es wäre ein vielleicht zu großer Aufwand, alle Namen noch einmal aufzuzählen, also entschied sich Dimitrios Grammozis bei der digitalen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Wolfsburg am Samstag für eine Art Sammel-Information: „Von den Langzeit-Verletzten, die schon gegen Mainz fehlten, wird auch in Wolfsburg noch keiner zur Verfügung stehen.“

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Huntelaar fehlt weiter

Also kein Huntelaar, kein Uth, kein Fährmann, kein Nastasic, kein Paciencia, kein Sané und so weiter und so fort. Im Tor wird also erneut Frederik Rönnow stehen, und auch die gegen Mainz immerhin stabile Abwehr wird nicht umgebaut werden. Im Spiel nach vorn sollte sich allerdings etwas tun. Und das muss es vielleicht auch.

Denn natürlich ist Grammozis nicht erst bei der Video-Analyse seiner Bundesliga-Premiere aufgefallen, dass es gegen Mainz vor allem in der Schalker Offensive krankte. Nicht nur direkt vorne im Zentrum, wo Benito Raman und Matthew Hoppe für keinerlei Torgefahr sorgen konnten, sondern schon im Aufbauspiel. Bestes Beispiel war ein Pass von Can Bozdogan, der für ein Schalker Überzahlspiel im Angriff hätte sorgen können, aber in den Beinen eines Mainzers hängen blieb und damit prompt den Gegenangriff einläutete.

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Zentrale Rolle vorgesehen

Auf Bälle, mit denen Schalke „ins letzte Drittel oder in die nächste Ebene“ kommt, hat Grammozis in dieser Woche mit seiner Mannschaft schwerpunktmäßig gearbeitet. Ein Spezialist für solche Aufgaben soll heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen: Amine Harit, der sich beim Warmmachen vor dem Mainz-Spiel verletzte, ist für das Spiel in Wolfsburg möglicherweise wieder ein Kandidat für die Startformation.

„Er würde uns gut tun“, weiß Grammozis um die Qualitäten Harits. Für den Schalkes neuer Trainer offenbar die zentrale Rolle im offensiven Mittelfeld vorgesehen hat. Aus Überzeugung, aber auch aus einem Mangel an Alternativen: Denn Mark Uth und Nabil Bentaleb, zwei andere Kandidaten, gehören zu den von Grammozis erwähnten Langzeitverletzten.

Norbert Neubaum
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