Bittere Realität auf dem Video-Würfel: Schalke verliert mit 1:2 gegen den 1. FC Köln. Foto: Neubaum

Schalke kassiert den nächsten Nackenschlag gegen den 1. FC Köln

Riesenenttäuschung beim FC Schalke 04: Mit 1:2 ging das Heimspiel gegen den 1. FC Köln verloren. Für den Tabellenletzten rückt schon nach dem Ende der Hinrunde der Abstieg immer näher. Denn die Königsblauen haben nur ganze sieben Punkte geholt.

 

Gegen die Domstädter musste Hoffnungsträger Klaas-Jan Huntelaar auf sein Comeback verzichten. “Das Risiko war mir zu groß”, sagte Schalke-Trainer Christian Gross angesichts der Wadenverletzung des “Hunters”, der auf der Tribüne mitlitt und hinterher doch noch versuchte, Optimismus zu versprühen: “Die Leistung in der zweiten Halbzeit war okay”.

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Aber sie reichte nicht aus, um den nächsten sportlichen Nackenschlag zu verhindern. Schalke beendete die Hinrunde erstmals nach 27 Jahren als Tabellenletzter. Der vierte Abstieg in der Vereinsgeschichte wird nach nur sieben Punkten aus 17 Partien immer realistischer.

Hunter leidet auf der Tribüne

 

 

Huntelaar war im Mannschaftsbus zur Arena gefahren und saß gleich hinter der Trainerbank auf der Tribüne. “Ich habe ihm gesagt, er soll sich als Coach fühlen”, sagte Gross.

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Schalke machte zu wenig aus seiner Überlegenheit, auch Amine Harit scheiterte mit einem Fernschuss an Horn (26.), Mark Uth schoss aus acht Metern knapp über die Latte (27.). Die Kölner Führung fiel dennoch nicht aus heiterem Himmel, denn eine Serie von vier Eckbällen innerhalb weniger Minuten führte zu Chaos in der Schalker Abwehr. Nachdem Torhüter Ralf Fährmann eine Ecke zu kurz abgewehrt hatte, landete ein verunglückter Schuss von Dominick Drexler auf Czichos’ Kopf.

Kabak hat Glück mit Pfostenschuss

 

Nach dem Seitenwechsel hatte Fährmann zunächst Glück, als sein Verteidiger Ozan Kabak den Ball an den Pfosten lenkte (54.). Dann verstärkte Schalke seine Angriffsbemühungen – und Hoppe traf erneut. Auf der Tribüne sprang Huntelaar jubelnd auf. Die Gastgeber drängten nun auf einen weiteren Treffer, Köln musste in der Defensive viel arbeiten, um das 1:1 zu verteidigen. Und schlugen dann eiskalt durch den eingewechselten Jan Thielmann in der Nachspielzeit zu.

Frank Leszinski

 

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