Wird von vielen Vereinen umworben: Weston McKennie. Foto: Schalke 04

Schalke-Star Weston McKennie ist heiß begehrt

Zwei Trainingslager und acht Testspiele stehen in der Vorbereitung auf dem Programm des FC Schalke 04. So weit, so normal. Doch wegen der Corona-Pandemie sind ansonsten viele Fragen ungeklärt.

 

Fest steht zumindest, dass zum Trainingsauftakt am 3. August auf dem Vereinsgelände und beim ersten Trainingslager in Herzlake (7. bis 10. August) wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer dabei sein dürfen. Im Emsland findet am 9. August auch das erste Testspiel (wiederum ohne Fans) der Königsblauen gegen den VfL Osnabrück statt.

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Das zweite Trainingslager wird vom 21. bis 29. Januar im österreichischen Längenfeld über die Bühne gehen. Dort sollen drei Vorbereitungsspiele stattfinden, Gegner und Orte sind noch offen, genauso wie die Frage, ob Schalker Anhänger dabei sein dürfen. Wegen der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie steht die Gesundheit an erster Stelle. Deshalb gilt auch für beide Trainingslager, dass größere Veranstaltungen (zum Beispiel die traditionelle „Blau-weiße Nacht“) ausfallen müssen. Der Verein arbeitet derzeit an Konzepten, die zumindest bei einigen Testspielen ein gewisses Kontingent an Zuschauern ermöglichen.

Klopp lockte Matip

Ob Ozan Kabak dann noch zum Schalker Kader gehört, scheint unsicher. Denn der Schalker Abwehrspieler wird angeblich vom FC Liverpool umworben. Er wäre nicht der erste königsblaue Spieler, der in der jüngsten Vergangenheit auf die Insel wechseln würde.

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Denn 2016 zog es bereits Joel Matip zum britischen Kultklub. Eine Entscheidung, die der Innenverteidiger bis heute nicht bereute, denn er wurde zum Stammspieler unter Trainer Jürgen Klopp und gewann zahlreiche Titel. Matip wechselte damals zum Schalker Leidwesen ablösefrei. Das kann bei Ozan Kabak jedoch nicht passieren.

Ausstiegsklausel erst 2021

Der türkische Nationalspieler hat für dieses Jahr keine Ausstiegsklausel in seinem bis 2024 laufenden Vertrag, 2021 beträgt sie angeblich bis zu 50 Millionen Euro. Sollte Liverpool ernst machen und ein Angebot abgeben, würde Schalke sich wohl ernsthaft Gedanken machen. Denn bei der angespannten Finanzlage wäre eine Ablösesumme zwischen 30 und 40 Millionen Euro für den Bundesligisten ein willkommener Geldsegen.

 

Jochen Schneider betonte zwar kürzlich in einem Interview, dass Schalke aus Geldnot keinen Kicker verkaufen müsse, aber er fügte auch hinzu: „Wenn sich ein Spieler schneller entwickelt als sein Verein und das Bedürfnis verspürt, woanders seine Karriere fortzusetzen, weil dort bessere sportliche und wirtschaftliche Voraussetzungen existieren, dann muss man sich zusammensetzen und die Situation besprechen.“

Tekpetey ist freigestellt

Dies könnte auch auf Weston McKennie zutreffen, der offenbar Tag für Tag von mehr Vereinen umworben wird. Laut „kicker“ hat neben dem FC Liverpool, Leicester City und Newcastle United nun auch der FC Southampton seinen Hut beim US-Boy in den Ring geworfen. McKennie hat auf Schalke einen Vertrag bis 2024.

Ein Jahr früher als geplant geht wohl die Leihe von Schalke-Stürmer Bernard Tekpetey bei Fortuna Düsseldorf zu Ende. Der Offensivspieler aus Ghana fühlt sich offenbar von Trainer Uwe Rösler unfair behandelt und wurde von den Düsseldorfern bis Mittwoch freigestellt. Angeblich hat der bulgarische Spitzenklub Ludogorez Rasgrad Interesse an einer Verpflichtung von Tekpeteh, was Schalke eine Ablösesumme bescheren würde.

Norbert Neubaum
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