Benito Raman erhält im Schalker Angriff einen weiteren Konkurrenten. Foto: Archiv

Schalke: Warum im Angriff der Konkurrenzkampf besonders groß ist

Im Schalker Angriff ist der Konkurrenzkampf besonders groß. Denn innerhalb von zwei Tagen wurden zwei neue Stürmer verpflichtet.

Nach dem Freiburger Marvin Pieringer folgte nun Union-Spieler Marius Bülter. Er unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag. Schalke muss an den Berliner Bundesligisten eine Ablösesumme von 750.000 Euro zahlen.

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Damit haben die Königsblauen nun sieben Stürmer in ihrem Kader. Neben diesen beiden Neuzugängen sind das Simon Terodde, Rabbi Matondo, Ahmed Kutucu, Benito Raman und Matthew Hoppe.

Schröder lobt Bülter

Man darf gespannt sein, ob die übrigen Stürmer nun ins Grübeln kommen, ob ein Verbleib für sie auf Schalke noch Sinn macht.

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„Marius Bülter wird unser Offensivspiel noch einmal variabler machen“, freute sich Sportdirektor Rouven Schröder und erklärte: „Sein Spiel ist geprägt von einer großen Dynamik, starken Physis und gefährlichen Abschlüssen. Neben seinen sportlichen Qualitäten passt er auch charakterlich perfekt in unsere Vorstellung des neuen Schalke. Wir sind sehr froh, dass Marius von nun an das königsblaue Trikot tragen wird.“

Durchbruch in Rödinghausen

Der gebürtige Ibbenbürener will vorangehen: „Ich freue mich sehr, dass ich noch vor dem Trainingslager in Mittersill zur Mannschaft stoße und diesen wichtigen Teil der Vorbereitung mit meinem neuen Team verbringen kann. Wir haben richtig gute Jungs in unseren Reihen und werden die nächsten Wochen nutzen, um für den Saisonstart gegen den Hamburger SV bereit zu sein.“

Der 1,88 Meter große Offensivmann schaffte seinen Durchbruch in der Saison 2017/18. Für Regionalligist SV Rödinghausen erzielte er in 30 Spielen 20 Tore und machte den 1. FC Magdeburg auf sich aufmerksam. Für den Club aus Sachsen-Anhalt sammelte Bülter acht Scorerpunkte in 32 Zweitligapartien, ehe es ihn im Sommer 2019 zum damaligen Bundesligaaufsteiger Union Berlin zog.

Mit sieben Toren in 32 Bundesligaspielen feierte der Rechtsfuß eine starke Premierensaison im Oberhaus. In der abgelaufenen Runde gelang Bülter mit den „Eisernen“ die Qualifikation zur neu geschaffenen UEFA Conference League.

Frank Leszinski

 

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