Begnadigt: Amine Harit darf wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Foto: Rabas

Schalkes Mittelfeldspieler Amine Harit darf zurück ins Mannschaftstraining

Als “Hallo Buer” am Montag mit Jochen Schneider über eine Rückkehr von Amine Harit ins Mannschaftstraining sprach, reagierte der Sportvorstand wie immer bei Personalfragen zurückhaltend.

 

Doch jetzt ist es entschieden: Am Mittwoch wird Amine Harit ins Mannschaftstraining zurückkehren. „Wir haben von Vornherein gesagt, dass Amines Denkpause endlich sein kann, wenn er die richtigen Schlussfolgerungen aus seinem Verhalten zieht“, erklärte Jochen Schneider. „Im Gespräch hat uns Amine davon überzeugt, dass er wieder ein wertvoller Bestandteil der Mannschaft sein kann. Zusammen mit dem Trainer-Team um Chef-Coach Manuel Baum wird er alles daransetzen, sein fußballerisches Potenzial wieder abzurufen.“

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Keine andere Wahl

 

Schalke bleibt im Grunde gar keine andere Wahl, als Harit wieder zu integrieren. Denn den Spieler rauszuschmeißen, würde eine immense Kapitalvernichtung für den Verein bedeuten, die sich die mit einem großen Schuldenberg belasteten Schalker überhaupt nicht leisten können. Der Vertrag des marokkanischen Nationalspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2024.

 

Ganz unterschiedlich ist momentan die Gemütslage der früheren Schalker Spieler Weston McKennie und Max Meyer. Während McKennie bei Juventus Turin überzeugt, ist Meyer nicht mal mehr Ersatz.

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Erstes Tor von McKennie für “Juve”

 

Beim 2:1-Erfolg im Derby gegen den FC Turin gelang dem Ex-Schalker sein erster Treffer für die „Alte Dame“. Dieses Tor hatte sogar eine historische Dimension: Es war der erste Treffer eines US-Amerikaners in der Serie A.

McKennie hat sich beim italienischen Rekordmeister schnell etabliert. In den vergangenen fünf Ligaspielen war er viermal dabei. Aus der Ausleihe dürfte Stand jetzt im Sommer ein Transfer werden.

Noch keine Minute gespielt

Der 2018 zu Crystal Palace gewechselte Max Meyer verschwindet dagegen immer mehr in der sportlichen Versenkung. Momentan reicht es für den Mittelfeldspieler nicht mal für einen Bankplatz in der ersten Mannschaft.

Der 25-Jährige wurde in die U23 von Palace degradiert. In der laufenden Saison durfte der Ex-Schalker noch keine einzige Premier-League-Minute spielen, stand in mehr als der Hälfte der Partien nicht mal im Kader. In der vergangenen Saison kam er noch auf zumindest 17 Liga-Einsätze, stand dabei aber auch nur sechsmal in der Startelf.

 

Frank Leszinski

 

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