Rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine gigantische Laterne und St. Martin hoch zu Ross – das soll der St.-Martinsumzug in Buer am Freitag werden.
Laterne, Laterne…: Am 12. November zieht St. Martin in Begleitung von zahlreichen Kindern durch Buer. Symbolfoto: Romrodinka/Dreamstime.com

St.-Martinsumzug in Buer

Rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine gigantische Laterne und St. Martin hoch zu Ross – das soll der St.-Martinsumzug in Buer am Freitag werden.

Es soll einer der größten Umzüge werden, die Buer in den vergangenen Jahren gesehen hat. „Wir rechnen mit rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, sagt Veranstalter Markus Jansen. Am 12. November zieht St. Martin durch Buer – begleitet von Fackelträgern, Bergmännern und zahlreichen Kindern.

Startpunkt an Sportanlage Löchterheide

Startpunkt ist die Sportanlage Löchterheide. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Umzugs treffen sich hier ab 16 Uhr. „Bevor es losgeht, spielen St. Martin und Kinder der Pfefferacker-Grundschule um 16.30 Uhr die St-Martins-Geschichte nach“, erklärt Jansen. „Und die Kinder des Bewegungskindergartens Niefeldstraße tragen ihr eigens komponiertes St. Martinslied vor.“

Werbung

Um 17 Uhr setzt sich der Tross dann in Bewegung. Die Route führt über den Nordring, die Lindenstraße, die Erlestraße, die Nienhofstraße, die De-La-Chevallerie-Straße, nochmals über die Nienhofstraße und schließlich die Hochstraße bis zum Domplatz. Am Tag des Umzuges dürfen in der Zeit von 15 bis 19 Uhr keine Autos an der Linden-, Erle- sowie Nienhofstraße parken.

Überdimensionale Martinslaterne fährt vorne weg

Vorne weg soll eine Zugmaschine der Schaustellerbetriebe Röber fahren, die zu einer überdimensionalen Martinslaterne umgebaut wird. Es folgen Schützen mit Fackeln, Bergmänner in Bergmannstracht und entzündeten Grubenlampen sowie St. Martin hoch zu Ross. Kindergarten- und Schulgruppen, die Jugendabteilungen der Vereine sowie weitere Kinder samt ihrer Eltern vervollständigen den Tross.

Werbung

Für Musik sorgen die Blaskapelle Einigkeit Rotthausen und die Spielmannszüge BSV Buer-Bülse sowie Bottrop-Fuhlenbrock. „Damit alle mitsingen können, verteilen wir 1.000 Liederhefte, in denen sieben St.-Martins-Lieder stehen, die die Kapellen spielen“, berichtet der Veranstalter. Am Ende des Zuges fahren drei Planwagen, die für Kinder mit Handicap reserviert sind. „Insofern noch Platz ist, können auch Seniorinnen und Senioren mitfahren“, erklärt Jansen.

St.-Martinsumzug endet an Domplatte

Der Umzug endet schließlich an der Domplatte, wo die Freiwillige Feuerwehr Gelsenkirchen das St. Martinsfeuer entzündet. „Hier laden wir zu einem gemütlichen Beisammensein ein“, sagt Jansen. Speisen und Getränke schenken die beteiligten Vereine aus. „Diese erhalten 50 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf.“ Die andere Hälfte werde für die Finanzierung des Umzugs verwandt.

Außerdem werden Brezeln ausgegeben. Um ein Exemplar zu ergattern, ist eine sogenannte Brezel-Karte nötig. „Die wird im Vorfeld zum Preis von 2,50 Euro unter anderem bei den Mitgliedern der WG Buer, im Gemeindebüro St.-Urbanus sowie in der Volksbank verkauft“, erklärt Jansen.

Breites Bündnis unterstützt Organisation

Jansen organisiert den Umzug. Ihm zur Seite stehen die Werbegemeinschaft Buer sowie das Buersche Citymanagement. Ebenfalls mit im Boot sind die Pfarrei St. Urbanus, die Pfefferacker Grundschule und die Arbeitsgemeinschaft für Bezirksveranstaltungen – Bezirksbürgermeister Nord. Unterstützt wird das Sextett unter anderem von der SSV Buer und dem Festkomitee Gelsenkirchener Karneval. 

André Przybyl
Menü
%d Bloggern gefällt das: